Konzept des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen
Dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens liegt ein integratives Konzept zugrunde. Die Studierenden erlangen Kenntnisse zum einen auf betriebs-, volks- und rechtswissenschaftlichen Themenfeldern, zum anderen auf ingenieurwissenschaftlichem Gebiet. Als Fundament dient eine Grundausbildung in Mathematik und Naturwissenschaften. Darüber hinaus werden methodische Kompetenzen sowie disziplinübergreifendes Denken gefördert, um als Wirtschaftsingenieur den zukünftigen Anforderungen des Berufslebens kompetent gegenüber treten zu können.
Einzelne Teilbereiche des Studiums
Mathematisch- und naturwissenschaftlicher Teilbereich
- Mathematik (z.B. Lineare Algebra, Analysis)
- Physik (Physikalisches Grundpraktikum)
Wirtschafts- und rechtswissenschaftlicher Teilbereich
- Betriebswirtschaftslehre (z.B. Rechnungswesen, Strategisches Management)
- Volkswirtschaftslehre (z.B. Mikro- und Makroökonomie, Wirtschaftstheorie)
- Rechtswissenschaft (z.B. Handelsrecht, Technikrecht)
Ingenieurwissenschaftlicher Teilbereich
Hier können unterschiedliche Fachrichtungen studiert werden, zum Beispiel
- Maschinenbau
- Elektrotechnik
- Bauingenieurwesen
- Informations- und Kommunikationssysteme
- Verkehrswesen
- Technische Chemie
Integrierende Fächer
Integrierte Fächer beinhalten unter anderem Informatik, Logistik, Systemanalyse, Statistik, Operations Research und Qualitätsmanagement.
Zielgedanken der Studienpläne
Die Studienpläne der Hochschulen sind in ihrer fachlichen Ausgestaltung unterschiedlich. Gemeinsames Ziel ist es, möglichst alle Wissensbereiche zu integrieren und so die Studierenden zu befähigen, bereichsübergreifende Problemstellungen aus wirtschaftlichem und technischem Gebiet zusammenzuführen und lösen zu können. Das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens verläuft praxisorientiert, daher müssen - je nach Studienordnung - technische und kaufmännische Praktika absolvieret werden.
Vertiefende Informationen bietet die VWI-Publikation „Berufsbild. Wirtschaftsingenieurwesen in Ausbildung und Praxis“.