Den Auftakt machte die Begrüßungsveranstaltung in der wunderschönen Ansbacher Karlshalle. In der ehemaligen Kirche sprachen unter anderem die Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel und der Präsident der Fachhochschule Ansbach Prof. Dr. Gerhard Mammen zu den Teilnehmern und hoben besonders die positiven Aspekte der Zusammenarbeit zwischen den Hochschulgruppen hervor.
Nachdem die studentischen Vertreter des Bundesvorstandes, Alexander Dockhorn und Tim Comanns die Anwesenden auf eine fruchtbare Zusammenarbeit eingestimmt hatten, konnten erste Kontakte in entspannter Atmosphäre geknüpft werden.
Die folgenden Tage waren angefüllt mit einer abwechselungsreichen Mischung aus Sitzungen, Arbeitsgruppen und Firmenvorträgen, abgerundet von einem unterhaltsamen Abendprogramm.
Über den Tellerrand schaute man unter anderem bei den Treffen der Regionalkooperationen. Hier wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit verschiedener Hochschulgruppen diskutiert und sich über zentrale Punkte im Hochschulgruppen-Alltag ausgetauscht. Viele gemeinsame Aktionen wurden direkt angestoßen, wie beispielsweise gemeinsame Fußballturniere oder Unternehmensbesichtigungen.
Ziel ist hierbei die stärkere Vernetzung der Gruppen untereinander und die Möglichkeit für alle studentischen Mitglieder, auch außerhalb der eigenen Hochschule Kontakte zu knüpfen.
Kreativität und Erfahrung konnten in vier Arbeitsgruppen eingebracht werden, um den VWI als Ganzes zu unterstützen:
- Konzepte und Ideen für attraktive Events, ganz besonders als Angebot für ordentliche VWI-Mitglieder wurden in der „VWI-Academy“ gesammelt.
- PR- und Marketing–Aktivitäten waren im Blickpunkt von „PR-Strategie“, unter anderem wurde die Frage gestellt, wie sich das Web 2.0 auf Regionaler und Bundesebene nutzen ließe.
- „Teambuilding“ war das Motto der dritten Arbeitsgruppe: Verschiedene Teambuildingspiele wurden getestet und bewertet, mit dem Ziel einen Pool an Aktivitäten zu schaffen, die später von Bundesteam und Hochschulgruppen eingesetzt werden.
- Neue Impulse für zukünftige Arbeitsgruppen wurden beim „Wunschkonzert“ gesammelt: Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen, die aktuelle Chancen oder auch Probleme in den HGn betreffen.
In mehreren Sitzungen wurden die Teilnehmer eingehend über die Möglichkeiten im VWI informiert und gemeinsam Entscheidungen getroffen. So wird der Ausrichter der nächsten Frühjahrs-HGV die HG Dresden und die nächsten kreatiFallstudien werden von der HG Kassel organisiert.
Zeit für Diskussionen wie über die Gestaltung der t&m oder die VWI-Homepage war ebenfalls gegeben.
Interessante Einblicke in die beruflichen Möglichkeiten eines Wirtschaftsingenieurs gewährten die Vorträge der KSB AG, Struktur Management Partner und PricewaterhouseCoopers.
Besonders hervorzuheben ist hier das Kontaktforum in Nürnberg, bei dem Sponsorenfirmen und Teilnehmer sich über gemeinsame Möglichkeiten austauschen konnten.
Zur Abrundung der ereignisreichen Tage diente ein abwechselungsreiches Abendprogramm, besonderes Highlight hierbei war mit Sicherheit das mittelalterliche Ritteressen in Nürnberg.
Abschließend muss noch einmal die hervorragende Organisation betont werden: Die Herausforderung, eine HGV über zwei Veranstaltungsorte hin zu organisieren wurde mit Bravour gemeistert.
An dieser Stelle sei den Organisatoren der Hochschulgruppen Ansbach und Erlangen-Nürnberg noch einmal auf das Herzlichste gedankt – die HGV ErNA 2009 war definitiv eine tolle Zeit für alle Teilnehmer.
Weitere Bilder der HGV 2009