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Thema ohne neue Antworten

Bin nicht sicher ob ich mir das Wi-Ing Studium zutrauen sollte!


Autor Nachricht
Verfasst am: 20.01.2009 [14:02]
Andre Bäuml
Stutz GmbH & Co. KG
Themenersteller
Beiträge: 1
Hallo ich möchte an einer FH Wirtschaftsingenieurswesen studieren.
Ich habe vor ca. 2 Jahren meine Fachhochschulreife im Bereich Informationstechnik erworben und werde vorraussichtlich im Sommer 2009 meine Ausbildung zum Informatikkaufmann abschliesen.
Anschliesend möchte ich mich in dem o.g. Studiengang einschreiben, da mich die Kombination aus Technik und Wirtschaft sehr interresiert und ich die Flexibilität die das Wi-ing Studium gerade im Hauptstudium bietet sehr ansprechend finde.
Leider schreckt mich der Matheanteil des Studiums noch etwas ab und ich bin mir nicht sicher ob es nicht zu schwer für mich ist, da meine Fachoberschulzeit nunmal schon über 2 Jahre zurück liegt und ich auch damals in der Fachoberschule auch kein Matheprofi war, was zugegebener maßen auch an meiner Faulheit damals lag.
Bin wirklich hin und hergerissen ob ich mir das Studium zutrauen sollte, da einem bei den ganzen Forenbeiträgen im Internet sugeriert wird das das Wing Studium eigendlich nur was für ABI Mathe LK Schüler ist.
Verfasst am: 20.01.2009 [14:53]
Ingo Schmidt
Phoenix Contact GmbH & Co KG
Beiträge: 73
Hallo Herr Bäuml,

eine FH ist unter diesen Vorraussetzungen sicher eine gute Wahl. Da es sehr viele Leute gibt, die nach der Ausbildung ein Studium beginnen, würde ich mich auch von dem zeitlichen Abstand zum Abitur nicht abschrecken lassen.

Dennoch bleibt eine Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sicher schwierig. Eventuell könnte ein Vorbereitungskurs helfen, der i.d.R. direkt an der jeweiligen Hochschule angeboten wird.

Letztlich würde ich es aber auf jeden Fall probieren. Wenn der Rest stimmt, wird es an der Mathematik nicht scheitern. Sinnvoll ist bei dieser Art Unsicherheit aber auf jeden Fall, einen PLan B in der Hinterhand zu haben. Sollte das Studium zu schwer sein, kann man nach dem ersten Jahr zu einem leicheren Studium wechseln. Dieser Zeiteinsatz ist durchaus akzeptabel.

Beste Grüße

Ingo Schmidt

Dr. Ingo Schmidt - Mitglied im Vorstand des VWI e.V.

-= Von dort bis hier und nun darüber hinaus.=-
Verfasst am: 20.01.2009 [18:02]
Mario Münnich
Volkswagen AG
Beiträge: 27
Hallo,
ich kann mich Ingo nur anschließen, dass es auf jeden Fall einen Versuch wert sein sollte.

Ich studiere Wiing an einer TU (im 7. Semester) und war zu meiner Abiturzeit ebenfalls relativ faul...mit entsprechend resultierenden Noten.
Ich war mir aber zu Beginn meines Studiums darüber bewusst, dass ich in Mathe Defizite hatte. Die Folge war, dass ich mich (vor und während des Studiums) hingesetzt und den Stoff nachgearbeitet, sowie aktuellen Stoff intensiv verfolgt habe.

Damit möchte ich nur sagen, dass es zwar mühsam war, sich der Aufwand aber durchaus ausgezahlt hat.
Man sollte sich aber dann auch wirklich mit seinen Schwächen auseinandersetzen und aktiv daran arbeiten.

Schließlich ist Mathematik auch keine Wunderwissenschaft, sondern lediglich reine Logik icon_smile.gif.

Liebe Grüße
Mario
Verfasst am: 21.01.2009 [14:49]
Florian Gläsner
RWTH Aachen
Beiträge: 9
Hallo,

ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen. Ich würde es auf jeden Fall auf einen Versuch ankommen lassen. Ich selbst studiere an der RWTH Aachen, eine Universität die sehr techniklastig ist. Ich war vorher auch kein Überflieger in Mathe und habe es mit etwas Fleiß und Hartnäckigkeit auch geschafft. Einen Mathevorkurs, soweit angeboten, sollten Sie auf jeden Fall in Anspruch nehmen, da man dadurch sehr schnell wieder in die Materie findet.

Gruß,

Florian Gläsner
Verfasst am: 18.04.2009 [23:43]
Andreas Rudolph
unbekannt
Beiträge: 10
Andre Bäuml schrieb:

Bin wirklich hin und hergerissen ob ich mir das Studium zutrauen sollte, da einem bei den ganzen Forenbeiträgen im Internet sugeriert wird das das Wing Studium eigendlich nur was für ABI Mathe LK Schüler ist.


Hall Herr Bäuml,

Mathematik ist die Grundlage für viele Studiengänge, gerade in der Technik, BWL, VWL. Wenn jemand überhaupt nicht mathematisch denken kann, wird er es dort überall schwer haben. Bei mir und den meisten Kollegen (<> LK Mathe) war es damals aber nur eher so, dass wir auf der Schule drei Dinge nicht gelernt hatten

- Mathe kann Spass machen
- Eigentlich kann jeder Mathe lernen, er muss sich dort nur reinbeißen
- Mathe ist sehr nützlich für viele Probleme

Bei vielen von uns war es in den ersten Semestern etwas anstrengend. Als wir die Grundlagen gelernt hatten, und eingesehen hatten, dass Mathe dazugehört, wurde es aber bei den meisten ein Selbstläufer. Inzwischen benötige ich (persönlich) Mathe nur noch selten, was ich allerdings jeden Tag verwende ist die logische Vorgehensweise, die man für Mathe benötigt.