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Neuigkeit vom 06. Juli | zur Übersicht

DB-Accelerator Beyond1435 geht in die zweite Runde

Das Förderprogramm Beyond1435, das die Deutsche Bahn in Kooperation mit Plug and Play durchführt, nimmt wieder Bewerbungen entgegen. Gesucht werden Start-ups mit innovativen Technologien und hohem Wachstumspotenzial in den Bereichen Mobilität, Logistik und Infrastruktur.
Foto: Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe

Anfang 2017 hat die Deutsche Bahn verkündet, zukünftig noch stärker auf Start-ups setzen zu wollen. Unter dem Titel Beyond1435 hat sich daher der DB-Accelerator – das unternehmenseigene Start-up-Förderprogramm – in Kooperation mit der Innovationsplattform Plug and Play Gründern geöffnet, die auch jenseits des DB-Kerngeschäfts Schiene an der digitalen Zukunft der Mobilität arbeiten. Jetzt geht das Programm in die zweite Runde: Bis zum 31. August 2017 können sich Start-ups mit innovativen Technologien und hohem Wachstumspotenzial im Bereich Mobilität, Logistik und Infrastruktur für die aktuelle Förderrunde bewerben. Der Fokus liegt der Ausschreibung zufolge auf den Themen Smart Mobility, Smart City, Smart Logistics, Big Data und Internet of Things. Die Entscheidung der Jury fällt am 20. September, das Programm beginnt am 16. Oktober.

Fahrkarte ins Silicon Valley

Der Projektseite von Beyond1435 zufolge bekommen die ausgewählten Start-ups für 100 Tage Unterstützung in der DB mindbox in Berlin, 25.000 Euro Startgeld sowie Zugang zum Daten- und Mentoren-Netzwerk von DB und Plug and Play. Zum Programmende sind demnach darüber hinaus eine Verlängerung im Silicon Valley, Anschlussfinanzierungen und Beteiligungen möglich: DB Digital Ventures und Plug and Play wollen nach Abschluss des Accelerator-Programms in die vielversprechendsten Ideen investieren. Allein bei der Deutschen Bahn sollen bis 2018 rund eine Milliarde Euro allein in Digitalisierungsprojekte fließen; zusätzlich stehen bis 2019 rund 100 Millionen Euro Wagniskapital für Gründer und Joint Ventures bereit.

Der Programmname Beyond1435 soll übrigens die DB-Historie mit der Zukunft der Mobilität verbinden. „Auf der Standard-Schienenbreite von 1435 Millimetern wurden bereits unzählige Menschen und Güter vom Start bis ans Ziel befördert“, heißt es bei DB Digital Ventures: „Die digitalisierte Welt stellt bisherige Mobilitätskonzepte auf den Kopf. Nun gilt es, gemeinsam bestehende Grenzen zu überwinden und die Weichen für morgen zu stellen.“ (ph)

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