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Neuigkeit vom 13. Juli | zur Übersicht

Von Fahrerassistenzsystemen zum automatisierten Fahren

Dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge können Automatisierung und Vernetzung das Autofahren effizienter, sicherer und umweltverträglicher machen. Die Broschüre „Automatisierung – Von Fahrerassistenzsystemen zum automatisierten Fahren“ bietet einen Überblick über alle dafür relevanten Themenfelder.
Bild: VDA

Die Vision des automatisierten Fahrens ist nicht neu: Schon 1939 wurde die Idee auf der New Yorker Weltausstellung in der Ausstellung „Futurama“ präsentiert. 1960, so hieß es damals, sollte es so weit sein – das war verfrüht, aber erste Konzepte für vollautomatisierte Langstreckenfahrten auf den amerikanischen Highways entwickelten Ingenieure bereits in den 1950er Jahren. Der Leitgedanke schon damals: Die zukünftigen Technologien sollten den Menschen ein bis dahin ungeahntes Maß an Komfort und Sicherheit bieten.

Viele Arbeitsfelder relevant

Die Entwicklung ist mittlerweile weit vorangeschritten. Der technologische Fortschritt auf dem Weg zur Automatisierung zeigt sich bereits in modernen Fahrzeugen, die vermehrt Fahrerassistenzsysteme (FAS) besitzen. Aus Sicht des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) bieten Automatisierung und Vernetzung die Chance, das Autofahren effizienter, sicherer und umweltverträglicher zu machen. Um das automatisierte und vernetzte Fahren tatsächlich auf die Straße zu bringen, über den Probebetrieb und die Entwicklung zur Serienreife bis zur Regelzulassung, müssen jedoch neben der Technologie noch viele weitere Themen bedacht und bearbeitet werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beispielsweise hat folgende Handlungsfelder definiert, in denen die nötigen Voraussetzungen für die neue Technologie geschaffen werden sollen: Infrastruktur, Recht, Innovation, Vernetzung sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Den aktuellen Stand beleuchtet der VDA auf seiner Themenseite zum automatisierten Fahren. Außerdem hat der Verband eine Broschüre mit dem Titel „Automatisierung – Von Fahrerassistenzsystemen zum automatisierten Fahren“ herausgegeben, die zum Download zur Verfügung steht. Diese Broschüre enthält einen Überblick über alle relevanten Themengebiete: globale Trends und die mobile Welt von morgen, der technologische Fortschritt und die Innovationen deutscher Ingenieurskunst, Entwicklung und Zukunft des automatisierten Fahrens, die Bedeutung von Nutzfahrzeugen als Innovationsträger der Automatisierung, automatisiertes Fahren und Vernetzung, Datenschutz und Datensicherheit sowie Gesetze und Rahmenbedingungen.

Gelungene Übersicht über das Zukunftsthema

„Die Broschüre bietet allen automobil- und technikinteressierten Wirtschaftsingenieuren eine gelungene Übersicht über das Zukunftsthema des autonomen beziehungsweise automatisierten Fahren“, sagt Matthias Bruske, Sprecher des VWI-Kompetenznetzwerks Automotive. Das gelte vor allem für jene Interessenten, die sich bislang noch nicht intensiv mit der Materie beschäftigt hätten. Bruske: „Die Broschüre ist zwar schon zur IAA 2015 erschienen. Aber für einen Überblick ist sie weiterhin gut geeignet, denn es werden alle relevanten Bereiche angerissen und miteinander in Verbindung gebracht.“ (ph)

Ein Thema des VWI-Arbeitskreises Automotive.

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