Quelle: VWI

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Die Elektronik-Produktion bei SEW Eurodrive in Bruchsal war das jüngste Ziel der Regionalgruppe Rhein-Neckar. Das Unternehmen gilt als einer der weltweiten Marktführer in den Bereichen Antriebstechnik und Antriebsautomatisierung.

Aus der Historie ins Heute mit Blick in die Zukunft – so lässt sich die Werksführung bei SEW Eurodrive im Werk Bruchsal zusammenfassen. Zu Beginn machten sich die Mitglieder der VWI-Regionalgruppe Rhein-Neckar mit der historischen Entwicklung der Firma SEW und ihrer Ausbreitung über die ganze Welt vertraut. Das inhabergeführte Familienunternehmen wurde 1931 gegründet und gilt heute als einer der internationalen Marktführer im Bereich Antriebstechnik/Antriebsautomatisierung. Der Hauptsitz ist in Bruchsal, aber insgesamt verfügt SEW über fünf Fertigungswerke und 77 Drive Technology Center in 51 Ländern. Mehr als 16.000 Beschäftigte arbeiten für das Unternehmen, davon fast 600 im Bereich Forschung und Entwicklung; und der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 betrug 2,8 Milliarden Euro.

Bei einem Vortrag im SEW-Schulungszentrum lernten die Teilnehmer alles, was das Unternehmen, seine Produkte und den weltweiten Erfolg ausmacht. Und so wie SEW mit seinen Produkten die Welt bewegt, bewegten sich die Mitglieder der Regionalgruppe durch die Elektronik-Produktion und bekamen viele interessante Einblicke – in die Methode Kanban, in Transportsysteme, den Personaleinsatz in der Produktion und natürlich die SEW-Produktion von Elektronikmodulen.

Vorreiterrolle beim Zusammenwachsen von Mensch und Maschine

Bei der Vorstellung intelligenter Transport- und Produktionsroboter war die Gestaltung der Zukunft fast zum Greifen nah. Denn SEW möchte bei der Realisierung von Industrie 4.0 und dem Zusammenwachsen von Mensch und Maschine eine Vorreiterrolle einnehmen. An der Umsetzung dieses Ziels arbeitet das Unternehmen bereits intensiv, unter anderem ist ein hierfür notwendiger Umzug in ein größeres und moderneres Werk bereits für dieses Jahr geplant.

Nach den vielen Eindrücken aus der Welt von SEW gab es für die Mitglieder der Regionalgruppe noch eine kurze Informationsrunde mit Themen aus dem Verband wie die neue Webseite und die zukünftige Gestaltung der Regionalgruppe. Auch der Termin für das nächste Regionalgruppentreffen wurde besprochen: Am 21. September 2017 ist ein Besuch der Firma Goldbeck in Hirschberg an der Bergstraße geplant. Abschließend gab es noch Gelegenheit zum Netzwerken – die Regionalgruppe ließ den Tag beim Italiener in der Bruchsaler Innenstadt gemütlich bei Pizza und Radler ausklingen.

Christian Szyska, Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar (ph)

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