Rankings zum Wirtschaftsingenieurwesen, CHE-Ranking

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Kurz nach der Wirtschaftswoche hat jetzt auch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ein Ranking deutscher Universitäten und Fachhochschulen vorgelegt. In das aktuelle CHE-Ranking gingen die Urteile von insgesamt rund 120.000 Studierenden und 3000 Professoren ein. Auch das Wirtschaftsingenieurwesen ist in diesem Jahr wieder mit aktuellen Zahlen im Ranking vertreten. Das CHE wurde dabei von einem Fachbeirat beratend unterstützt: von Prof. Uwe Dittmann (Vorsitzender des Fakultäten- und Fachbereichstag Wirtschaftsingenieurwesen und Mitglied im VWI-Beirat), Dr.-Ing. Frauke Weichhardt (VWI-Präsidentin), Jan Rupprecht (Vorstandsvorsitzender der VWI-Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg) und Maximilian Russig (ehemaliges studentisches Vorstandmitglied).

Im Gegensatz zur Wirtschaftswoche ist das CHE-Ranking keine starre Rangliste. „Die Ergebnisse der Untersuchung werden bewusst nicht zu einer Gesamtpunktzahl zusammengerechnet“, heißt es beim CHE: „Der Grund: Es gibt einfach nicht ‚die beste Hochschule‘, nicht für ein Fach und erst recht nicht für alle Fächer. So kann eine Hochschule in der Forschung durchaus Spitze sein, ihre Ausstattung für Studierende jedoch erbärmlich – oder auch stark in der Germanistik, aber schwach bei den Wirtschaftswissenschaften. Statt einen vermeintlichen Gesamtsieger zu krönen, bieten wir ein multidimensionales Ranking. Mehrere Ranglisten, nach ganz unterschiedlichen Kriterien erstellt, zeichnen ein differenziertes Bild von den Stärken und Schwächen der einzelnen Hochschulen.“

In den Vergleich hat das CHE alle Bachelor-, Master- und Diplomstudiengänge an Universitäten und Fachhochschulen/HAW einbezogen, in die sich zum Wintersemester 2020/21 Studierende für das erste Fachsemester einschreiben können. Duale Studiengänge wurden ebenfalls erhoben.

Das vollständige CHE-Ranking 2020/21 steht unter www.zeit.de/che-ranking nach einer kostenlosen Registrierung zur Verfügung. Nutzer können dann mit interaktiven Suchmöglichkeiten das Ranking nach ihren individuellen Studienbedürfnissen nutzen, um die passende Hochschule zu finden. Beispielsweise können sie fachliche Schwerpunkte als Filter nutzen oder Kriterien wie Wissenschaftsbezug, Unterstützung am Studienanfang, internationale Ausrichtung, Kontakt zur Berufspraxis, die allgemeine Studiensituation oder die Meinung der Studierenden insgesamt. Außerdem gibt es auf der Webseite eine Beschreibung, um welche Inhalte und Tätigkeiten es beim Wirtschaftsingenieurwesen geht, wie das Studium abläuft und welche Voraussetzungen Studierende aus Sicht der Professoren dafür mitbringen sollten.

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