DeWIT 2019

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Leidenschaftlich visionär präsentierte sich der Deutsche Wirtschaftsingenieurtag 2019 (DeWIT 2019) am 8. November in den Räumlichkeiten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Etwa 250 Teilnehmende diskutierten Aspekte rund um die Themen „production, mobility and people“: Innovationen in Produktion und Logistik, zukünftige Mobilitätskonzepte, die Rolle des Menschen in der Arbeitswelt von morgen. Professionals und Studierende trafen sich dafür in Berlin – eine spannende und inspirierende Mischung, die Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung bot, aber auch zum Netzwerken über Generationengrenzen hinweg. Damit eröffnete der DeWIT auch 2019 wieder ein Forum für Entscheider und Vordenker aus Wirtschaft und Wissenschaft. Exklusiv für VWI-Mitglieder fand zudem am Vortag ein Abendempfang im Rocket-Tower Berlin statt. Und parallel zum DeWIT-Programm lief eine Bewerbermesse für Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure.

In drei Keynotes sowie drei Impulsvorträgen am Vormittag und insgesamt sechs Workshops am Nachmittag des DeWIT 2019 beschäftigten sich die Teilnehmer mit zentralen Zukunftsthemen aus Wissenschaft und Praxis. Thematischer Schwerpunkt war der digitale Wandel in all seinen Facetten und Auswirkungen. Die Referenten präsentierten Erfolgs- und Businessstrategien aus führenden Unternehmen und Institutionen und diskutierten Perspektiven für Wege in die Zukunft. Sie betonten dabei, wie wichtig Offenheit und interdisziplinäres Denken für das Lösen von Problemen sowie für die unternehmerische und gesellschaftliche Entwicklung ist.

DeWIT 2019

Guido Beermann, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, schilderte in seiner Keynote „Politische Rahmenbedingungen im digitalen Wandel“. Gunther Adler, früher Staatssekretär im Bundesinnenministerium und heute Geschäftsführer Personal der Autobahn GmbH des Bundes, berichtete von der Mammutaufgabe, das Unternehmen von einem Start-up zu einem der 40 größten Unternehmen Deutschlands zu entwickeln. Und Christoph Hohmann, Head of Customer Engagement & Communications bei Volkswagen, gewährte Einblicke in die tiefgreifende Transformation des Konzerns vom Fahrzeugproduzenten zum Mobilitätsanbieter.

Zu den weiteren Themen des Vormittags gehörten „Mit Fehlern zum Erfolg“, wobei live ein Podcast mit ESMT-Professor Jan U. Hagen produziert wurde, „innovation in logistics“ mit Andreas Marschner von Amazon Transportation Services sowie „Herausforderungen und Chancen bei der Digitalisierung im Supply Chain Management“ mit Robert Teschendorf von Arvato Systems. Die Workshopthemen des Nachmittags drehten sich um Künstliche Intelligenz, Elektromobilitätslösungen und Optionen für eine autofreie Stadt, Möglichkeiten zur Aufdeckung neuer unternehmerischer Möglichkeiten, Bewerbungsstrategien für Ingenieure und Digitalen Journalismus.

DeWIT 2019Quelle: VWI/Dirk Bleicker

Nach den Workshops am Nachmittag, der Präsentation der Berufsbilduntersuchung 2019 und der Verleihung der Graduation Awards 2019 (weitere Berichte dazu folgen) traf sich das Plenum zu einer Podiumsdiskussion, bei der sich die Referenten den Fragen des Publikums stellten. Den Schlussakzent des DeWIT 2019 setzte die Sozialunternehmerin Joana Breidenbach mit Überlegungen dazu, wie digitale Dynamiken unsere Welt und unser Weltbild, Arbeit und Führung verändern.

„Es war ein Tag mit vielen neuen Erkenntnissen und Einblicken – mit Aspekten, die den bekannten interdisziplinären Ansatz des Wirtschaftsingenieurwesens ausmachen, der auf den Säulen Technologie und Management beruht“, sagte VWI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Wolf-Christian Hildebrand zum Abschluss des DeWIT 2019. Hildebrand dankte VWI-Geschäftsführer Axel Haas, Moderator Christos Fotiadis, Veranstaltungspartner Schiele & Schön, den Referenten und Sponsoren sowie den vielen Helfern im Hintergrund, ohne deren Engagement der DeWIT 2019 nicht möglich gewesen wäre. Und die Vorbereitungen für den nächsten DeWIT haben bereits begonnen: Der 16. Deutsche Wirtschaftsingenieurtag ist am 12. November 2021 geplant.

DeWIT 2019Quelle: VWI/Dirk Bleicker

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