Innov8 Now!

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Ein Forscherteam der Uni Hohenheim hat ein kostenloses Do-it-yourself-Programm aufgelegt, das innerhalb von acht Tagen zu einer eigenen Geschäftsidee führen soll. Bei dem Projekt „Innov8 Now!“ handelt es sich um einen Online-Crashkurs, der die Innovationsfähigkeit fördern, zu Ideen inspirieren und jedem Menschen helfen soll, die corona-bedingt eventuell zur Verfügung stehende freie Zeit produktiv zu nutzen. Der Kurs ist für alle gedacht, die Veränderungen in ihrem beruflichen Umfeld vornehmen möchten – Unternehmer, die mit neuen Ansätzen alte Kunden behalten und neue hinzugewinnen wollen, aber auch Personen, die mit dem Gedanken spielen, ein eigenes Business zu gründen. Gleichzeitig soll „Innov8 Now!“ aber auch Menschen ansprechen, die in ihrem privaten Umfeld Neues wagen möchten.

„Innov8 Now!“ ist ein Projekt der Lehrstühle für Innovationsmanagement und für Innovationsökonomik in Verbindung mit dem Forschungsschwerpunkt INEF (Innovation, Entrepreneurship & Finance) der Universität Hohenheim. Die Teilnehmenden sollen – verteilt auf acht Tage – mit Hilfe von kleinen Übungen einen neuen und veränderten Blick auf ihre Umgebung, auf ihr Unternehmen oder auf ihren Alltag bekommen. Darüber hinaus soll das Programm mit den Grundprinzipien von Innovation und Innovationsmanagement vertraut machen. Und Literaturhinweise machen es möglich, auf Wunsch auch tiefer in die Materie einzudringen.

Aus Sicht der Initiatoren ist die aktuelle Zeit für Innovationen sehr günstig. „Die Krise durch das Corona-Virus hat durchaus das Potenzial, die Leistungen und die Art und Weise, wie sie bisher erbracht wurden, drastisch zu verändern“, sagt Prof. Dr. Bernd Ebersberger: „Diese Erkenntnis hilft dabei, sich auf die neuen Möglichkeiten zu konzentrieren, welche die veränderte Situation mit sich bringt.“ Und sein Kollege Prof. Dr. Andreas Pyka ergänzt: „Wer heute schon darüber nachdenkt, wie die Welt nach Corona aussehen kann, wird möglicherweise die Krise besser überstehen. Er wird vielleicht nicht gestärkt aus der Krise hervorgehen, aber er kann eventuell die Schäden reduzieren.“ Für die beiden Innovationswissenschaftler spielt es dabei keine Rolle, ob sich jemand aus wirtschaftlichem oder aus sozialem Interesse mit dem Thema auseinandersetzen möchte. Wichtig sei, dass die Teilnehmenden Freude dabei haben, über sich und ihre Umwelt zu reflektieren – und sich nicht scheuen auch wilde Ideen zu haben.

Wer möchte, bekommt übrigens von der Universität Hohenheim eine Bestätigung über die Teilnahme an dem Programm und danach ein Feedback über die entwickelte Innovationsidee – selbstverständlich vertraulich.

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