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Mit systematischen Audits können Unternehmen ihre Lieferanten besser bewerten und auswählen. Ein Konzept von der Stange ist jedoch häufig nicht spezifisch genug.

„Die richtige Nadel finden“ – so hat Christian Hargasser seinen Fachbeitrag zum Thema Lieferantenaudits in der Zeitschrift QZ Qualität und Zuverlässigkeit überschrieben. Der Sprecher des VWI-Kompetenznetzwerks Qualitätsmanagement und Leiter des Qualitätsmanagements bei der Multipond Wägetechnik GmbH beschreibt darin den Aufbau des firmeneigenen Bewertungskonzepts: Da Recherchen nach gängigen Vorgehensweisen zur systematischen Durchführung von Lieferantenaudits kaum brauchbare Ergebnisse gebracht hatten, hat das Unternehmen ein eigenes Konzept entwickelt. Dieses Konzept umfasst nicht nur alle für Multipond relevanten Kriterien, sondern erlaubt auch deren individuelle Gewichtung. So können Lieferanten gezielt und nach den unternehmensspezifischen Schwerpunkten beurteilt und ausgewählt werden.

In dem Fachartikel beschreibt Hargasser die Schritte und wichtigen Aspekte zur Entwicklung des Konzepts – vom initialen Brainstorming über das Auswählen und Gewichten der Kriterien bis zur Umsetzung der Systematik. Außerdem stellt er die Punkte vor, die Unternehmen besonders beachten sollten, damit sich der Aufwand lohnt, Lieferantenaudits zu strukturieren. Das bei Multipond entwickelte Vorgehen ermöglicht den Vergleich von Auditergebnissen mehrerer Unternehmen und lässt sich an verschiedene Fragestellungen anpassen. (ph)

Ein Thema des VWI-Kompetenznetzwerks Qualitätsmanagement.

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