VWI Redaktion Keine Kommentare

Eine Vernetzung und Bündelung verschiedener Initiativen von Verbänden und Unternehmen, die interessierte und begabte Nachwuchskräfte in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern, ist das Ziel von „MINT Zukunft schaffen“. Die im Mai 2008 gegründete Arbeitgeber-Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel bietet den zahlreichen MINT-Einzelinitiativen eine gemeinsame Plattform, um Veränderungen in der MINT-Wahrnehmung in einer breiten Öffentlichkeit zu bewirken, junge Menschen für MINT zu begeistern und politischen Forderungen entscheidenden Nachdruck zu verleihen. Zu den Förderern des Vereins gehört auch der VWI.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland gilt vor allem wegen des Mangels an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen als gefährdet. Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften wird als ein strukturelles Problem bewertet, das schon heute als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Tendenz.

Herzstück des Webportals von „MINT Zukunft schaffen“ ist der MINT-Navigator. Dabei handelt es sich um eine eigens entwickelte MINT-Google-Suchmaschine, die nicht nur den Weg zu den MINT-Partner-Initiativen und deren Portalen weist, sondern auch zu allen Einträgen zu MINT bei Google. Weiterer Baustein ist das MINT-Meter, das unter anderem in Kooperation mit dem IW Köln Daten und Fakten zu Stand und Entwicklung des MINT-Arbeitsmarktes in Deutschland sowie aktuelle Zahlen zur MINT-Lücke liefert. Im Rahmen von „MINT Zukunft schaffen“ wurde damit erstmals ein umfassendes MINT-Reporting und eine Standardreferenz im MINT-Bereich aufgebaut, das halbjährlich unter anderem in der Bundespressekonferenz kommuniziert wird.

Der Verein hat außerdem eine MINT-Botschafter-Initiative angestoßen, und die bundesweiten Partnerinnen und Partner vergeben nach einem bundesweit einheitlichen Kriterienkatalog das Signet „MINT-freundliche Schule“. Dieses Siegel soll den Initiatoren zufolge keine Auszeichnung für Top-Schulen im MINT-Bereich sein, sondern für solche Bildungseinrichtungen, die erste wichtige Schritte dazu unternehmen. Denn die notwendige Stärkung von MINT-Fähigkeiten und -Fertigkeiten betrifft alle Bildungsbereiche: von der frühkindlichen Bildung über die allgemeinbildende Schule, die Berufsbildung, die Hochschule und die berufliche Weiterbildung.

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Eine Vernetzung und Bündelung verschiedener Initiativen von Verbänden und Unternehmen, die interessierte und begabte Nachwuchskräfte in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern, ist das Ziel von „MINT Zukunft schaffen“. Die im Mai 2008 gegründete Arbeitgeber-Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel bietet den zahlreichen MINT-Einzelinitiativen eine gemeinsame Plattform, um Veränderungen in der MINT-Wahrnehmung in einer breiten Öffentlichkeit zu bewirken, junge Menschen für MINT zu begeistern und politischen Forderungen entscheidenden Nachdruck zu verleihen. Zu den Förderern des Vereins gehört auch der VWI.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland gilt vor allem wegen des Mangels an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen als gefährdet. Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften wird als ein strukturelles Problem bewertet, das schon heute als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Tendenz.

Herzstück des Webportals von „MINT Zukunft schaffen“ ist der MINT-Navigator. Dabei handelt es sich um eine eigens entwickelte MINT-Google-Suchmaschine, die nicht nur den Weg zu den MINT-Partner-Initiativen und deren Portalen weist, sondern auch zu allen Einträgen zu MINT bei Google. Weiterer Baustein ist das MINT-Meter, das unter anderem in Kooperation mit dem IW Köln Daten und Fakten zu Stand und Entwicklung des MINT-Arbeitsmarktes in Deutschland sowie aktuelle Zahlen zur MINT-Lücke liefert. Im Rahmen von „MINT Zukunft schaffen“ wurde damit erstmals ein umfassendes MINT-Reporting und eine Standardreferenz im MINT-Bereich aufgebaut, das halbjährlich unter anderem in der Bundespressekonferenz kommuniziert wird.

Der Verein hat außerdem eine MINT-Botschafter-Initiative angestoßen, und die bundesweiten Partnerinnen und Partner vergeben nach einem bundesweit einheitlichen Kriterienkatalog das Signet „MINT-freundliche Schule“. Dieses Siegel soll den Initiatoren zufolge keine Auszeichnung für Top-Schulen im MINT-Bereich sein, sondern für solche Bildungseinrichtungen, die erste wichtige Schritte dazu unternehmen. Denn die notwendige Stärkung von MINT-Fähigkeiten und -Fertigkeiten betrifft alle Bildungsbereiche: von der frühkindlichen Bildung über die allgemeinbildende Schule, die Berufsbildung, die Hochschule und die berufliche Weiterbildung.

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