mit Blockchain zum digitalen Zwilling
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Den Umgang mit Geld, Dokumenten, Identitäten und Sachwerten vereinfachen, beschleunigen und sicherer machen – das sind die häufigsten Ziele, die Unternehmen beim Einsatz der Blockchain-Technologie erreichen wollen. In einer gemeinsamen Analyse präsentieren jetzt die Unternehmensberatung Deloitte und Riddle & Code, ein Anbieter von Blockchain-basierten End-to-End-Lösungen, die Blockchain-Technologie als der geeignetste und effizienteste Weg, um einen digitalen Zwilling zu generieren, zu überwachen und auszutauschen.

Bei einem digitalen Zwilling handelt es sich um eine virtuelle Kopie eines physischen Objekts oder Prozesses. Nach Schätzungen von Deloitte wird bis 2020 die Anzahl der vernetzten Geräte im Internet der Dinge (IoT) auf über 20 Milliarden ansteigen, davon 4,5 Milliarden in Europa. Diese miteinander verbundenen Geräte sollen dann Millionen sogenannter ‚Digital Twins‘ mit wertvollen Daten versorgen. Der vorgelegten Analyse zufolge werden Blockchain-Technologien den Einsatz digitaler Zwillinge im IoT maßgeblich erleichtern, da sie die Übertragung von Daten und Werten jeglicher Art über das Internet ohne Vermittler und mit einem hohen Maß an Transparenz ermöglichen. Gleichzeitig sei es jedoch notwendig, Blockchain um eine sichere Lösung für das Verlinken der realen mit der digitalen Welt zu ergänzen – beispielsweise mit einem einfachen QR-Code oder mit Krypto-Tags.

Ein Zwilling für viele Fälle

In ihrer Analyse beschreiben Deloitte und Riddle & Code unter anderem eine Reihe IoT-bezogener Anwendungen, um zu zeigen, welchen Nutzen digitale Zwillinge aus der Verbindung der Blockchain-Technologie mit der Krypto-Hardware ziehen können. Beispiele dafür sind Track & Trace-Lösungen im Logistikbereich, Herkunftsnachweise für Nachhaltigkeitsfälle oder das sichere Speichern von Krypto-Assets.

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