Gehaltsverhandlung

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Gehaltsverhandlung erfolgreich führen

Den Bachelor- oder Masterabschluss in der Tasche und zu den ersten Vorstellungsgesprächen eingeladen? Oder schon länger als Berufseinsteiger tätig und es wird Zeit für eine Gehaltsverhandlung? Dem Finanzvertrieb MLP zufolge ist es ein zentraler Faktor, den eigenen Marktwert zu kennen. Zum einen kann man nur so im Anschreiben oder im persönlichen Gespräch eine realistische Gehaltsvorstellung nennen. Ist diese zu hoch, kann es sein, das Jobsuchende für Unternehmen zu teuer werden und sie aus diesem Grund eine Absage bekommen. Gleichzeitig wirft jedoch eine zu niedrige Gehaltsangabe kein gutes Licht auf die Interessenten, schließlich sollte sich niemand unter Wert verkaufen.

MLP-Personalexperte Lukas Meyer erläutert, wie man das Wunschgehalt formuliert und eine Gehaltsverhandlung erfolgreich führt.

Tipps für die Nennung deiner Gehaltsvorstellung

  1. Den eigenen Marktwert kennen: Dabei hilft ein Überblick über die Gehälter der jeweiligen Branche. Darüber hinaus gibt es einige weitere Faktoren, beispielsweise Größe und Standort des Unternehmens und die eigene Ausbildung und Erfahrung.
  2. Niemals ein zu niedriges Gehalt nennen: Das kann der Arbeitgeber als Zweifel an der eigenen Kompetenz bewerten.
  3. Gehaltsspanne angeben: Das zeigt dem Arbeitgeber, dass Jobsuchende ihren Marktwert kennen, aber verhandlungs- und kompromissbereit sind.
  4. Das Eröffnungsangebot machen: Einer muss das erste Gebot nennen. Wer sich darauf gut vorbereitet hat, ist dazu auch in der Lage – und begibt sich so in eine bessere Verhandlungsposition.

Tipps für das Führen der Gehaltsverhandlung

  1. Vorbereitet sein: Der Arbeitgeber soll das Gefühl haben, dass Bewerber sich Mühe gegeben und eine gründliche Recherchearbeit geleistet haben.
  2. Immer über die Leistung argumentieren: Die Leistung ist der Gegenwert für das Gehalt. Daher sollte man seine Leistung nachweisen oder quantifizieren können.
  3. Eine Leistungsmappe anlegen: So lassen sich alle relevanten Leistungsnachweise sammeln – die genaue Beschreibung der Stelle, eine Liste mit bisherigen Leistungen und abgeschlossenen Projekten. So wird deutlich, welche Leistungen jemand freiwillig mehr geleistet hat. Im nächsten Schritt sollte man abgeschlossene Leistungen soweit es geht quantifizieren. Dadurch wird der eigene Nutzen fürs Unternehmen messbar dargestellt. Zusätzlich sollte man auflisten, was man künftig leisten möchte. Leistungen, die über die Stellenbeschreibung hinausgehen, sind starke Argumente für eine Gehaltserhöhung.
  4. Nach Extras für Mitarbeiter fragen: Dazu gehören das Jobticket, ein Dienstwagen, Essensvergünstigungen und Weiterbildungsmöglichkeiten, aber auch flexible Arbeitszeiten und Home Office. Dadurch kann zum Beispiel auch ein auf den ersten Blick niedriges Gehalt kompensiert werden.
Evolution

Quelle: WHU/Andersch 05.2019

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Familienunternehmen: Evolution statt Disruption

Familienunternehmen ticken häufig anders als Start-ups oder Konzerne. Oft wird ihnen fehlende Innovations- und Digitalisierungsfähigkeit unterstellt. Eine Studie der WHU Otto Beisheim School of Management und der Beratungsgesellschaft Anders zeigt jedoch eine andere Realität. Demnach haben viele tradierte deutsche Unternehmen bereits Innovationszentren und eigene Einheiten gegründet, die gezielt neue Produkte und Geschäftsmodelle entwickeln. Insgesamt setzen sie dabei jedoch eher auf Evolution statt auf Disruption.

„Die Familienunternehmen nutzen dazu das, was wir ‚Internes Corporate Venturing‘ nennen“, sagt Nadine Kammerlander, Leiterin des Lehrstuhls Familienunternehmen an der WHU: „Das heißt: Die meisten dieser Einheiten sind nicht sofort eigenständig, sondern entwickeln sich aus der bestehenden Struktur heraus – in Projektteams, aus Abteilungen oder durch interdisziplinäre, zunächst nicht formell organisierte Zusammenarbeit. Erst wenn die ersten konkreten Ergebnisse greifbar sind, folgt eine organisatorische Zusammenlegung zu einer neuen Einheit, die dann gezielt an der Weiterentwicklung dieser Ergebnisse arbeitet.“ Im Vergleich zu Konzernen und Start-ups gebe es in Familienunternehmen bei Aufbau, Entwicklung und Führung ihrer Organisationseinheiten für Innovation, Digitalisierung und Investition damit ein anderes, an Evolution erinnerndes Vorgehen.

1. Risiken werden klein gehalten – Chancen konsequent ergriffen

Familienunternehmen betätigen sich nur selten als Förderer oder Investoren von Ideen, die keine greifbaren Erfolge versprechen. Sie gehen in den meisten Fällen Schritt für Schritt vor: eine Evolution von der Ideenfindung über die Validierung zum schrittweise steigenden Ressourceneinsatz. Das machen Start-ups aber auch viele Konzerne anders: Diese neigen zu einem hohen Risiko mit der Hoffnung, eine bahnbrechende Idee für Produkte und Geschäftsmodelle ins Portfolio zu holen. Dazu stellen sie sofort mehr Kapital zur Verfügung, ermöglichen damit Geschwindigkeit im Aufbau und schnellere Skalierungs- und Wachstumschancen. Mit dem Risiko, den vollen Einsatz zu verlieren. Laut Nadine Kammerlander investieren Familienunternehmen „seit jeher vorsichtiger, denn es geht um ihr eigenes Geld und eine zu hohe Investition kann den Familienzusammenhalt sprengen. Gleichzeitig ergibt unsere Untersuchung jedoch, dass sie sehr systematisch und konsequent vorgehen, wenn sie eine mögliche geschäftliche Chance mit hohem Realisierungspotenzial sehen.“

2. Finanzierung auf Basis von Jahresbudget – gesichert, aber unflexibel

Im Vorfeld werden notwendige Kosten der Innovationseinheiten von Familienunternehmen geschätzt und ein Jahresbudget wird zugewiesen. Damit sind die Kosten gedeckelt. Das hat den Charme, auch hier in sicherer Umgebung agieren zu können, da der Aufwand für alle Seiten transparent ist. Nadine Kammerlander sagt: „Allerdings gibt es in diesem Ansatz auch weniger Flexibilität, auf unerwartete Gelegenheiten unmittelbar zu reagieren, wenn das Geld schon verplant ist.“ Start-ups haben eine größere Manövrierfähigkeit, da sie ihre Liquidität häufig mit Finanzierungsrunden sicherstellen. „Stellt ein Start-up mitten im Jahr fest, dass dringend Geld für mehr Personal oder eine spezifische Maßnahme notwendig ist, wird es versuchen, dieses Kapital am freien Markt zu besorgen“, sagt Nadine Kammerlander. „Dieser Weg steht den internen Einheiten der Familienunternehmen häufig nicht offen.“

3. Management muss selbst nicht ins Risiko – wird aber auch an Erfolg nicht beteiligt

Ebenso wie dritte Kapitalgeber beteiligen Familienunternehmen nur sehr selten ihr Top-Management der Innovationseinheiten durch Anteile am Erfolg. Damit gehen die Führungskräfte kein eigenes finanzielles Risiko ein. Kammerlander dazu: „Sie werden aber auch eines wichtigen Motivationsfaktors beraubt. Gerade bei Start-ups ist es vollkommen normal, mehrere Gründer bis in späte Phasen hinein am Unternehmen beteiligt zu halten. Das erzeugt Bindung. Viele digitale Köpfe wollen das. Familienunternehmen entgehen damit sicherlich exzellente Talente, die ein Modell, in dem sie nicht selbst eine Beteiligung halten können, als nicht relevant erachten.“

4. Enge Anbindung an Unternehmen fördert Dialog – kostet jedoch Autonomie

„Während nach unserer Beobachtung Konzerne ihren ‚Hubs‘ häufig bewusst hohe Autonomie einräumen, Venture-Capital-Geber den Start-ups operativ freie Hand lassen, ist die Anbindung der Digital- und Innovationszentren bei Familienunternehmen an die Führung des Gesamtunternehmens doch sehr eng“, sagt Nadine Kammerlander. Das hat durchaus Vorteile: die Kommunikationswege sind kurz, Ziele lassen sich sehr flexibel re-justieren und Unternehmen und ‚Hub‘ arbeiten nicht aneinander vorbei. „Gleichzeitig kostet das aber auch Autonomie. Die Gefahr, dass kreative Ideen in einem größeren Maße sich so doch nicht Bahn brechen können, ist durchaus vorhanden.“

5. Mitarbeiter kommen aus dem eigenen Unternehmen oder werden nach Fachkompetenz rekrutiert – selten aus dem Start-up Umfeld

Familienunternehmen setzen bei der personellen Ausstattung vor allem auf bewährte Kräfte, die das Unternehmen bereits sehr gut kennen und dort Innovation vorantreiben wollen. Hat ein Vorhaben einen höheren Reifegrad erreicht und werden Kompetenzlücken festgestellt, zum Beispiel bei Cloud-Computing oder Data Analytics, werden gezielt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diesen Kompetenzen rekrutiert – auch eine Form von Evolution. Dabei kommen diese aber selten aus dem Eco-System der nationalen oder internationalen Start-ups. „Familienunternehmen setzen auch hier eher auf Solidität als Kreativität“, sagt Nadine Kammerlander. „Sie erleichtern damit erheblich die Integration der neuen Mitarbeiter, verringern aber auch die Chance auf wirklich radikal neue Ideen und Produkte.“

EvolutionQuelle: WHU/Andersch 05.2019

Autobranche

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Autobranche bei Studierenden besonders beliebt

Bei Studierenden der Fachrichtungen Ingenieurwesen, IT, Wirtschafts- und Naturwissenschaften gilt die Autobranche als besonders attraktiver Arbeitgeber. Daran ändert auch der massive Umbruch nichts, in dem sich die Autoindustrie angesichts von Carsharing, Elektromobilität oder autonomem Fahren befindet. Wie eine aktuelle Befragung unter mehr als 46.000 Studierenden ergab, ist der Bereich Automotive als Arbeitgeber derzeit beliebt wie nie. Für die Studie hat die Stepstone-Tochter Universum die Vorstellungen von Studierenden zu ihrem Berufseinstieg erhoben. Bei den angehenden Ingenieuren liegt die Autobranche demnach mit großem Abstand auf Platz eins: Rund die Hälfte von ihnen möchte in diesem Bereich arbeiten, das sind rund sieben Prozentpunkte mehr als noch 2017. Abgesehen von der Branche messen angehende Ingenieure auch der Innovationskraft eines Unternehmens eine besonders hohe Bedeutung bei.

Beim IT-Nachwuchs stehen Fahrzeugbauer und -zulieferer ebenfalls höher im Kurs als in den vergangenen Jahren: Rund ein Drittel aller IT-Studenten möchte seine Berufslaufbahn dort beginnen. Auch bei den Wirtschaftswissenschaftlern hat der Bereich Automotive an Anziehungskraft gewonnen. Immerhin 35 Prozent würden gern dort arbeiten. Damit liegt die Branche auf Platz zwei der attraktivsten Branchen – nur knapp hinter den Unternehmensberatungen, die leicht an Beliebtheit verloren haben.

TOP-Branchen 2019 Studierende Wirtschafts-wissenschaften Studierende
Ingenieurwesen
Studierende Informatik
Platz 1 Management- und Strategieberatung Automobilindustrie IT-Software und Computerservice
Platz 2 Automobilindustrie Luft- und Raumfahrttechnik Automobilindustrie
Platz 3 Banken Industrial Engineering & Produktion Hardware & Technische Ausstattung

Stepstone stuft de Frage nach der Mobilität der Zukunft als eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit ein. Automobilkonzerne seien da wichtige Gestalter neuer mobiler Lösungen. Diesen Wandel aktiv mitgestalten zu können, sei für junge, hoch qualifizierte Menschen offenbar sehr attraktiv.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Attraktivität eines Arbeitgebers ist für die befragten Studierenden ein gutes Gehalt. Laut Universum-Befragung erwarten Studierende, die in die Autobranche streben, beim Einstieg in den Job ein Jahresgehalt von rund 49.900 Euro. Tatsächlich verdienen Berufseinsteiger dem aktuellen Stepstone-Gehaltsreport für Absolventen zufolge, für den die tatsächlichen Gehälter abgefragt wurden, sogar noch gut zwei Prozent mehr: Mit 51.100 Euro im Jahr sind Gehälter für Berufseinsteiger in kaum einer anderen Branche so gut wie in der Autoindustrie – nur Banken und Pharmaunternehmen zahlen jungen Fachkräften noch mehr Geld. Aus Sicht von Stepstone bleibt die Autobranche ein Magnet für den Top-Nachwuchs, da sie wichtige Arbeitgeber-Argumente auf einmal bietet: die Möglichkeit, an wegweisenden Innovationen mitzuwirken, hohe Gehälter sowie erfolgreiche Unternehmen mit attraktiven Produkten, mit denen man sich gut identifizieren kann und möchte.

TOP-Gehälter  2019 Berufseinsteiger (allgemein) Ingenieure Informatiker
Platz 1 Chemieindustrie
(51.700 Euro)
Chemieindustrie
(52.800 Euro)
Banken
(50.600 Euro)
Platz 2 Banken
(51.300 Euro)
Automobilindustrie
(52.000 Euro)
Maschinen-/Anlagenbau
(49.600 Euro)
Platz 3 Automobilindustrie
(51.100 Euro)
Luft- und Raumfahrttechnik
(50.400 Euro)
Automobilindustrie
(49.600 Euro)
agile Methoden

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Agile Methoden: Studienteilnehmer gesucht

Agile Methoden und ihre tatsächlich gelebte Nutzung, ihre Erfolge und Erfolgsfaktoren sowie ihr Zusammenspiel mit dem klassischen Projektmanagement – das steht im Zentrum der Studie „Status Quo (Scaled) Agile“ der Hochschule Koblenz. Interessenten, die sich fachlich oder beruflich mit Projektmanagement und agilen Methoden auseinandersetzen, können sich noch bis zum 11. November 2019 über einen Online-Fragebogen an der internationalen Studie beteiligen. Der Hochschule Koblenz zufolge sollen die Teilnehmenden nicht nur von einer ausführlichen Reflexion durch die Bearbeitung des Fragebogens und einer Gegenüberstellung ihres eigenen Ansatzes zu anderen Teilnehmenden profitieren, sondern auch von einem ausführlichen Ergebnisbericht noch vor dessen Veröffentlichung.

Agile und Scaled Agile Methoden

Agile Methoden wie Scrum, IT-Kanban oder Design Thinking haben in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung gewonnen. Praktisch alle namhaften Unternehmen in der IT-Entwicklung scheinen inzwischen auf solche Methoden umgestellt zu haben. Und auch in Bereichen wie etwa Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Einführung von ERP- und Standardsoftwaresystem spielen diese Methoden eine zunehmend wichtige Rolle. Die Koblenzer Studie, die der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus zum vierten Mal durchführt, beschäftigt sich unter anderem damit, wie sich die Nutzung agiler Methoden verändert.

Neben dem Schwerpunkt zur tatsächlich gelebten Nutzung agiler Methoden untersucht die Studie auch die Arbeitsweise, wenn Aufgaben mit vielen Teams bearbeitet werden und dabei das sogenannte „Scaled Agile“ mit Methoden wie beispielsweise Nexus, SAFe und Spotify zur Anwendung kommt. „Wir möchten besser verstehen, wo und wie Unternehmen aktuell agile Methoden in der Praxis einsetzen und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind“, so Ayelt Komus: „Auch untersuchen wir, inwieweit agile und klassische Ansätze zu hybriden Methoden kombiniert werden und welche Faktoren für Zufriedenheit und Erfolg entscheidend sind.“ Partner für die Studie sind die Fachorganisationen Scrum.org, IPMA, GPM, SPM, PMA, swissICT und Bitkom.

Inpera

Quelle: Inpera

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WiIng-Start-up Inpera will Digitalisierung der Bauindustrie prägen

Mit einer Cloud-Lösung will sich das Start-up Inpera in der Baubranche als treibende Kraft der Digitalisierung etablieren. Der gesamte Einkauf – von der Nachunternehmerleistung bis zum Material, von der Ausschreibung bis zur Abrechnung – soll künftig effizient und medienbruchfrei über Inpera abgewickelt werden können. Als professionelle SaaS-Lösung (Software as a Service) soll die Plattform so die Beschaffung von qualifizierten Bauleistungen und Baustoffen für alle Unternehmen in einem Bauprojekt automatisieren. Kernidee ist, Bedarf und Angebot regional wie überregional zusammenzubringen und die projektbeteiligten Unternehmen miteinander zu vernetzen.

Seit Dezember 2017 arbeitet ein Team aus Branchenexperten und Entwicklern an dem SaaS-Projekt. Ab Januar 2020 soll die erste Version live geschaltet werden. Ideengeber und Firmengründer des Start-up ist Wirtschaftsingenieur Jannes Viebrock, zu seinem Team gehört mit Kilian Winnen als Head of Sales ein weiterer Wirtschaftsingenieur. Mir Johannes Lensges und Richard Liehmann verfügt das Unternehmen außerdem über zwei Geschäftsführer, die über tiefgehende Erfahrungen bei der Implementierung von Geschäftsmodellen und dem Aufbau von Start-ups zu marktführenden Unternehmen sowie über fundierte Branchenkenntnisse verfügen.

Inperas Ziel ist eine Cloud-Lösung, die nach einer Anmeldung über die Webseite www.inpera.de für jeden einfach zugänglich ist. Damit will das Unternehmen die marktüblichen Insellösungen ablösen, bei denen zunächst Software auf dem PC installiert werden muss und dann GEAB-Dateien entsprechend hoch- oder runtergeladen werden müssen – ein besonders im ländlichen Raum häufig zeitraubender Vorgang.

Zudem will Inpera Herstellern, Händlern und Nachunternehmern bei der Kalkulation der Angebote helfen. Das soll nicht nur separate Excel- oder Taschenrechner-Kalkulationen überflüssig machen, sondern Planern und Bauunternehmern auch mehr und aussagekräftigere Angebote bringen und das Vergleichen von innovativen Produktsystemen und konventionellen Bauweisen verbessern. Außerdem soll die SaaS-Lösung neben der Angebotskalkulation auch die Nachweispflicht spürbar erleichtern. All das soll Fachkräfte entlasten und insgesamt einen Beitrag zu effizienterem Bauen leisten.

Inpera arbeitet bei der Entwicklung eng mit Generalunternehmern, Nachunternehmern und Industrie zusammen. Weitere sind willkommen: „Wir freuen uns über jeden weiteren Innovationsführer aus der Branche, der uns in diesem spannenden Prozess begleiten möchte”, so die Gründer.

Berufserfahrung

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Erste Berufserfahrung mit projektbasierter Arbeit

Das Studium ist zu Ende und der Berufseinstieg steht an. Mit tollem Abschlusszeugnis und hoch motiviert geht es auf Jobsuche. Doch immer wieder liest man das gleiche: Mindestens zwei Jahre Erfahrung, erste Praxiserfahrung, in einem vergleichbaren Bereich gearbeitet… Und das, obwohl es sich bei den betrachteten Jobangeboten um Einstiegsstellen handelt. Denn immer mehr Unternehmen erwarten relevante Berufserfahrung bereits von Berufseinsteigern.

Zwar sind auch Absolventen, die sich ausschließlich auf ihr Studium konzentriert haben, auf dem Arbeitsmarkt nicht verloren. Bei einer Befragung des Jobportals Stepstone gaben mehr als die Hälfte der befragten Recruiter und Manager an, dass ein abgeschlossenes Bachelorstudium von den Bewerbern erwartet wird, und 37 Prozent erwarten einen Masterabschluss. Aber immerhin 50 Prozent der Befragten erwarten relevante Arbeitserfahrung, und hiervon wiederum knapp die Hälfte sogar über mehr als sechs Monate. Vergleicht man dies mit der Wichtigkeit einer sehr guten Abschlussnote und der Einhaltung der Regelstudienzeit (beides acht Prozent), wird einem die Bedeutung von Praxiserfahrung deutlich. Es ist also – anders als oft behauptet – nicht dramatisch, dass eigene Studium in Maßen zu verlängern, um bereits neben dem Studium zu arbeiten.

Beim Begriff Studentenjob denken viele an Aushilfsjobs im Gastronomie- und Hotelgewerbe, körperliche Tätigkeiten oder Promoter-Jobs. Auch in diesen Jobs werden wichtige Skills erlernt, die auf das Arbeitsleben nach dem Studium vorbereiten – ideal für den Lebenslauf ist diese Berufserfahrung aber nicht. WiIng-Studierende sollten daher besser in Bereichen arbeiten, die thematisch nah an ihren Studieninhalten sind. Den Fokus bei der Jobsuche kann hierbei entweder auf einer bestimmten Kompetenz (zum Beispiel Beratung, Projektmanagement) oder einem bestimmten Typ von Unternehmen (zum Beispiel Start-up oder DAX-Unternehmen) liegen. Wer eine Idee davon hat, wo er später landen möchte, kann so einen Grundstein für die Karriere legen.

Wege zu relevanter Berufserfahrung

WiIng-Studierende haben also jede Menge Möglichkeiten, um relevante Berufserfahrung zu sammeln. Doch in welcher Form? In Frage kommt die klassische Werkstudententätigkeit, die den meisten bekannt sein sollte. Bei dieser arbeitet der/die Studierende fest und in der Regel für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr in einem Unternehmen. In der Vorlesungszeit kann bis zu 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden, während der Semesterferien sogar die klassischen 40 Stunden. Alternativ können Praktika absolviert werden, die in der Regel über einen kürzeren Zeitraum gehen, stets in Vollzeit sind, aber meist nicht so viel Geld abwerfen. Die dritte der klassischen Möglichkeiten ist ein Minijob beziehungsweise 450-Euro-Job. Hier arbeiten Studierende meist nur einen Tag pro Woche und entsprechend in Tätigkeitsbereichen, die keine allzu hohe Relevanz für den Erfolg des Unternehmens haben.

Auch wenn es natürlich zu Beginn beruhigend sein kann, wenig Verantwortung zu übernehmen: Am lehrreichsten ist es, wenn man für (kleine) Projekte im Unternehmen allein verantwortlich ist. Passend hierzu hat sich in den vergangenen Jahren ein Trend hin zum freien und eigenverantwortlichen Arbeiten neben dem Studium entwickelt. Dieses Arbeiten als studentische/r Freelancer/in unterscheidet sich stark von dem der anderen Jobtypen, da Studierende nicht weisungsgebunden, sondern eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung arbeiten. Der Studierende bietet sein in der Uni erlerntes Wissen hier als Dienstleistung an. Im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens können Studierende zum Beispiel Businesspläne für Start-ups verfassen oder eine unabhängige Wettbewerbsanalyse für Unternehmen durchführen. Auch im Bereich Projektmanagement werden studentische Freelancer gerne eingesetzt. Erste Aufträge können zum Beispiel über Freelancer-Plattformen wie Upwork oder Freelance Junior akquiriert werden. Auch Karrierenetzwerke wie LinkedIn oder Xing bieten eine gute Anlaufstelle.

Ein positiver Aspekt für Studierende ist die Bezahlung, die in der Regel deutlich höher ist als bei anderen Studentenjobs. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass sich frei arbeitende Studierende selbst krankenversichern müssen – zumindest sobald auf Grund von Einkommen oder Alter die Familienversicherung nicht mehr greift. Ebenso muss jährlich eine Steuererklärung abgeben und gegebenenfalls Einkommenssteuer gezahlt werden – etwa ab einem Jahresgewinn von 9000 Euro (Stand: Einkommensteuer 2018).

Die wöchentliche Arbeitszeit darf im Semester genau wie bei einer Werkstudententätigkeit nicht die 20 Stunden pro Woche übersteigen (keine Grenze in den Semesterferien), da das Studium trotz des Sammelns von Berufserfahrung immer noch im Vordergrund stehen sollte. Wird diese Grenze missachtet, droht der Verlust des Studentenstatus. Entwarnung: Dieser Statusverlust ist nicht gleichzusetzen mit einer Exmatrikulation, hat aber Auswirkungen zum Beispiel auf die Sozialversicherungen. Neben wöchentlicher Arbeitszeit, Krankenkasse und Steuern gibt es weitere bürokratische Themen, mit denen sich selbstständig arbeitende Studierende auseinandersetzen müssen. Dies sollte jedoch weniger als bürokratische Schikane erachtet werden, sondern als die erste lehrreiche Lektion. Wer erwägt als studentische/r Freelancer/in zu arbeiten, kann sich in der Freelance Academy von Freelance Junior über alle relevanten Themen informieren.

Das ist ein Gastbeitrag von Paul Weinreich, Gründer und Geschäftsführer der Freelance Junior GmbH in Hamburg.

VWI goes Outdoor

Quelle: VWI

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RG Rhein-Neckar: VWI goes Outdoor

Im vergangenen Jahr bezwang die VWI-Regionalgruppe Rhein-Neckar den Neckar mit dem Kanu, in diesem Jahr machten sich die Teilnehmer auf eine Erlebnis-Wanderung über verschlungene Wege und Pfade zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Stadtwaldes – begleitet von dem Blog „Erlebnissefindendraussenstatt.de“ und versorgt unter anderem durch Menüs von Trek’n Eat. Dass Outdoor andere Aspekte wichtig werden als im gewohnten Alltag, spürten die Teilnehmer bereits bei der einführenden Theorie. In einem interaktiven Workshop ging es darum, sich sein eigenes Verpflegungspakt samt Outdoor-Küche zusammenzustellen. Themen waren, worauf bei einer Tagesration zu achten ist und was eine Trekkingmahlzeit von den Tütennudeln aus dem Discounter unterscheidet. Auch die Frage des richtigen Kochsystems wurde theoretisch wie praktisch analysiert. Dafür standen verschiedene Geräte vom einfachen Camping-Kocher bis zum Profi-Outdoor-Equipment samt verschiedener Töpfe bereit.

Trinkwasser spielt Outdoor ebenfalls eine große Rolle – und komplettiert die 360°-Outdoor-Küche. Zum einen wird oft Wasser zur Zubereitung der Mahlzeiten benötigt, zum anderen sollte das Thema Trinken eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung spielen. Die VWIler konnten sich daher mit völlig verschiedenen Aufbereitungsverfahren vertraut machen, beispielsweise mit Chlor-Tabletten, UV-Strahlern und verschiedenen Wasserfiltern.

Outdoor zu Flora und Fauna – und zum Mittagessen

Nach der Theorie und der Zusammenstellung des Mittags-Pakets ging es endlich in den Wald. Auf knapp sieben Kilometern verlief der Weg kreuz und quer und bot neben geschotterten breiten Forstwegen auch zahlreiche Abstecher über schmale Pfade. Ein kleines Stück musste sich die RG Rhein-Neckar durchs Unterholz kämpfen, um weiter auf dem geplanten Weg zu laufen. Mit einigen Auf- und Abstiegspassagen gilt die Runde aber als eher mittelschwer und ist ideal für Genuss-Wanderer geeignet. Info-Tafeln zu Flora und Fauna bieten zudem viel Wissenswertes.

Für die Mittagspause nutzten die VWIler einen Pavillon mit Blick über die Baumkronen – und warfen für Ungarntopf mit Rind und Nudeln sowie verschiedene Pasta- und Reis-Gerichte von Trek’n Eat ungeduldig den Kocher an. Parallel gab es zum Vergleich ein sogenanntes Self Heating Meal von Forestia – samt der Erkenntnis, dass das Heizelement immer ausreichend mit dem Wasser im Beutel in Kontakt gebracht werden sollte. Satt und zufrieden absolvierten die VWIler dann die letzten Kilometer der Runde. Vorbei an der Bismarckkanzel und der Wolfsgrube führte der Weg zum Wildpark Pforzheim. Von dort aus ging es dann zurück zu den Fahrzeugen, und der offizielle Teil des Netzwerk-Treffens war beendet.

Übersetzungen Lengoo

Quelle: Lengoo

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WiIng-Start-up erobert Markt für Übersetzungen

2014 wurde das Start-up Lengoo in Karlsruhe gegründet. Seitdem stehen die Zeichen auf Wachstum im Markt für Übersetzungen. Das inzwischen in Berlin ansässige Unternehmen der drei Wirtschaftsingenieure Philipp Koch-Büttner, Christopher Kränzler und Alexander Gigga entwickelt hochspezialisierte Übersetzungsnetzwerke. Dafür setzt Lengoo auf künstliche Intelligenz und ein Netzwerk von über 2000 Fachübersetzern weltweit. Ende 2018 gab es für die hochinnovative Übersetzungstechnologie und starke Wachstumszahlen den Technology Fast 50 Award der Beratungsgesellschaft Deloitte. Und vor wenigen Wochen konnten die Gründer eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen.

Übersetzungen mit neuronalen Netzwerken

Die Technologie selbst ist laut Lengoo im Grunde schon seit Jahrzehnten verfügbar. Sie könne aber erst heute – dank zunehmender Rechenleistung und der hohen Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Daten in großer Masse – anwendbar gemacht werden und berge ein bisher ungeahntes Potenzial für Übersetzungen. „Unsere Technologie ermöglicht es Fachübersetzern auf der ganzen Welt, Hand in Hand mit Artificial Intelligence zu arbeiten und hochwertige Übersetzungen in beeindruckender Geschwindigkeit zu erstellen“, sagt WiIng und Lengoo-CEO Christoph Kränzler: „So können insbesondere Mittelständler noch schneller neue Märkte erschließen und sowohl mit Kunden als auch mit Mitarbeitern in den Sprachen kommunizieren, die sie verstehen.“

Es geht dem Team laut Lengoo darum, gemeinsam Tag für Tag weitere Sprachbarrieren einreißen zu können. So wolle das Unternehmen einen Beitrag leisten zu einer Welt, in der Sprache keine Hürde mehr darstelle. „Wir ermöglichen unseren Kunden eine nahtlose Einbindung unserer Technologie in ihre Prozesse und stellen so die Weichen für eine konsistente, mehrsprachige Unternehmenskommunikation sowie erfolgreiches Wissensmanagement”, so Kränzler.

Eigenen Angaben zufolge betreut Lengoo inzwischen über 3000 der größten Unternehmen in Europa mit KI-gestützten Fachübersetzungen in mehr als 400 Sprachkombinationen. Fundament der eigens entwickelten und von der EU geförderten Maschinenübersetzungstechnologie ist demnach ein Trainingsansatz für künstliche Intelligenz, in dem die Sprachdaten der eigenen Kunden das Fundament für die Übersetzungen bilden. Lengoo könne so Fachübersetzungen für Unternehmen bis zu 50 Prozent günstiger und dreimal so schnell wie herkömmliche Anbieter realisieren.

Erfolgskurs

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Unternehmen auf Erfolgskurs halten

Wie Gründer ihr Unternehmen auf Erfolgskurs halten, zeigt eine Studie von Forschern aus Passau, Frankfurt und Heilbronn. Das grundlegende Problem ist als „Founders‘ Dilemma“ bekannt. Demnach sollte sich das Gründungsteam, wenn ein Start-up eine bestimmte Größe erreicht hat, besser aus dem Unternehmen zurückziehen und die Leitung einem professionellen Management überlassen. Wie die jetzt veröffentlichte Studie „Founder-Inventors and Their Investors: Spurring Firm Survival and Growth“ zeigt, kommt es dabei jedoch darauf an, welche Aufgaben das Gründungsteam im Unternehmen hat. Forschungsaktive Gründer sollten demnach sehr wohl weiter im Unternehmen wirken, allerdings in einem Bereich, der ihrer Kernkompetenz entspricht: Forschung und Entwicklung.

Forschungsaktive Gründer wichtig für den Erfolgskurs

Dem Forscherteam zufolge scheitern Unternehmen mit forschungsaktiven Gründern seltener. Tatsächlich sei das Risiko zu scheitern in diesen Unternehmen um ein Drittel geringer als in Unternehmen, in denen Gründende nicht mehr forschungsaktiv sind. Risikokapital verstärke diesen Effekt: Wenn Investoren in Unternehmen mit forschungsaktiven Gründenden einsteigen, führt das zu höherem Wachstum. Dieser Effekt zeigt sich den Autoren zufolge bei mehreren Auswertungen. Häufig sei Investoren der Wert der Gründer für die Unternehmung bewusst. Sie würden daher oft die Unternehmensspitze erweitern und stärken, so dass sich die Gründer wieder auf ihre Kernkompetenz im Bereich Forschung und Entwicklung konzentrieren könnten.

„Die Erfindungsaktivität der Gründerinnen und Gründer ist spezifisch für das Unternehmen, sorgt für Kontinuität, lenkt die optimale Zuteilung der Mittel und stärkt damit die langfristigen Erfolgsaussichten der Unternehmen“, so die Zusammenfassung des Autorenteams. Zwar hätten Gründer häufig ab einer bestimmten Wachstumsphase nicht die erforderliche Management-Erfahrung. Als Konsequenz sollten sie aber nicht aus der Unternehmung aussteigen, sondern weiterhin das tun, was sie am besten können: Marktlücken erkennen und dafür Lösungen entwickeln.

Risikokapital

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Risikokapital für Start-ups beschaffen

Wie entscheiden Investoren, in welches Start-up sie ihr Risikokapital investieren? Mit dieser Frage haben sich jetzt Wissenschaftler der Universität Trier beschäftigt und daraus für Unternehmen Hinweise für die Kapital-Beschaffung abgeleitet. Die Studie „Private equity investment criteria: An experimental conjoint analysis of venture capital, business angels, and family offices“, wurde im Journal of Corporate Finance veröffentlicht. Die Kriterien, nach denen Risikokapital vergeben wird, waren den Studienautoren zufolge bislang weitgehend unbekannt. Dabei könnten diese Kriterien Unternehmen in die Lage versetzen, zielgenauer passende Kapitalgeber anzusprechen und somit die Chancen für eine erfolgreiche Kapitalbeschaffung zu erhöhen. Zudem sage die Gewichtung der Entscheidungskriterien viel über die Absichten aus, die unterschiedliche Investorentypen verfolgen.

Risikokapital von verschiedenen Geber-Typen

Für ihre Studie haben die Autoren 749 Wagniskapitalgeber befragt und das Entscheidungsverhalten von fünf Wagniskapitalgeber-Typen vergleichen – Family Offices, Business Angels, Venture Capital Fonds, Growth Equity Fonds und Leveraged Buyout Fonds. In der Gesamtbetrachtung aller Wagniskapitalgeber stand der Umsatz an erster Stelle der Entscheidungskriterien. Für die Forscher überraschend, rangierte die Profitabilität nur an fünfter Position – hinter dem Produkt-Nutzen, dem Management-Team und den internationalen Wachstumsperspektiven. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass Geber von Risikokapital grundsätzlich Unternehmen schnell groß machen wollen, um die eigenen Rendite-Chancen zu erhöhen. Die Absicherung der eigenen Investition durch eine gute Gewinnlage sei dagegen nachrangig.

Zudem fanden die Forscher heraus, dass Growth Equity Fonds, Leveraged Buyout Fonds und Family Offices – anders als der Durchschnitt – konservative Kriterien bevorzugen und den Gewinn von Unternehmen höher gewichten. Für Unternehmen, die eine nachhaltige und nicht auf schnelles Wachstum ausgelegte Unternehmenspolitik verfolgen, wären diese Investoren-Gruppen daher eine bessere Wahl bei der Kapitalsuche.

Venture-Capital-Gesellschaften hingegen setzen den Umsatz und ein innovatives Geschäftsmodell an die Spitze ihres Kriterienkatalogs. Sie zeigen den Forschern zufolge somit eine hohe Bereitschaft, innovative Konzepte zu unterstützen und dafür ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Andererseits würden solche Kapitalgeber häufig einen schnellen und erfolgreichen Ausstieg aus dem Unternehmen suchen, etwa durch einen Verkauf oder eine Übernahme.