23. Karrieretag Familienunternehmen

Quelle: Trumpf Group

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23. Karrieretag Familienunternehmen – jetzt bewerben!

Frisch von der Hochschule oder mit einigen Jahren Berufserfahrung? Wer Karriere in einem international führenden Familienunternehmen machen möchte, sollte sich noch bis zum 20. Mai 2019 für den Karrieretag Familienunternehmen bewerben. Die 23. Auflage der Veranstaltung findet am 5. Juli 2019 auf dem Campus der Trumpf GmbH + Co. KG in Ditzingen in der Nähe von Stuttgart statt.

Mit den besten Köpfen in die Zukunft

„Die mutigen Ideen unserer Mitarbeiter gepaart mit der langfristigen Orientierung eines Familienunternehmens sind ein wesentlicher Grund dafür, warum sich Trumpf von einem ‚urschwäbischen‘ Mittelständler zu einem global aufgestellten Hersteller von Werkzeugmaschinen und Industrielasern entwickeln konnte“, sagt Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Tumpf-Gruppe. Dank dieser Mixtur und den mehr als 13.000 Mitarbeitern an über 70 Standorten fühle sich Trumpf auch für zukünftige Herausforderungen gut gerüstet – von der Dynamik des weltweiten Wettbewerbs über die digitale Transformation bis hin zu sämtlichen Aspekten der Bildung und dem Fachkräftemangel. Diesen Themen wolle das Unternehmen mit Entschlossenheit, aber auch mit Zuversicht begegnen. Ziel sei es, auch in Zukunft die besten Köpfe zu beschäftigen. „Mit unseren Innovationen und unserem Arbeitgeberversprechen als unabhängiges Familienunternehmen leisten wir außerdem einen Beitrag dazu, den Standort Deutschland für deutsche und internationale Fachkräfte attraktiv zu halten“, so Leibinger-Kammüller.

Wie auch in den vergangenen Jahre soll der Karrieretag Familienunternehmen wieder allen Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, in persönlicher Atmosphäre mit den Top-Entscheidern und Inhabern führender Familienunternehmen zu sprechen. Der Trumpf-Campus mit seinen modernen Arbeitsplätzen und Maschinenparks sowie seiner zukunftsweisenden Architektur gilt als perfekter Ort für spannende Begegnungen. Jeder akkreditierte Kandidat wird in vorterminierten Einzelgesprächen die Chance bekommen, sich über konkrete Stellenangebote, internationale Einsatzmöglichkeiten sowie zukünftige Karriereperspektiven auszutauschen.

VWI-Mitglieder: Wildcards für den Karrieretag Familienunternehmen

Zu der Karrieremesse, die unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stattfindet, werden nur akkreditierte Kandidaten zugelassen. Die Plätze für diese Veranstaltung sind begrenzt, um allen Beteiligten hoch­wertige und ausführliche Gespräche zu ermöglichen. Der VWI kooperiert mit dem Karrieretag. VWI-Mitglieder haben daher die Möglichkeit, von einer begrenzten Zahl von Wildcards im Bewerbungsverfahren zu profitieren: Absolventen (Abschluss 2019) sowie Professionals (mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung) geben dafür bitte im Bewerbungsformular das Stichwort „VWI Wildcard“ an.

Sie sind noch nicht Mitglied im VWI? Hier finden Sie die Antragsunterlagen und Informationen zur Mitgliedschaft.

Regionalgruppenbroschüre 2019

Quelle: VWI

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Regionalgruppenbroschüre des VWI aktualisiert

Sie sind der Kern des VWI, Impulsgeber und Zielgruppe aller Aktivitäten, das Netzwerk mit Persönlichkeit: die Regionalgruppen. Über das gesamte Bundesgebiet sind die mehr als 20 Regionalgruppen des Verbands Deutscher Wirtschaftsingenieure verteilt. Einen Überblick über die Strukturen bietet die aktualisierte Auflage der Regionalgruppenbroschüre, die jetzt erschienen ist. Diese Broschüre enthält nicht nur alle wichtigen Informationen zur Regionalgruppenarbeit, sondern auch die langfristig vorausgeplanten Termine der Regionalgruppen für das laufende Jahr.

Mehr als 20 Regionalgruppen deutschlandweit

Die mehr als 20 Regionalgruppen des VWI bilden mit ihren Aktivitäten und mit ihrem Engagement ein vitales Netzwerk von und für Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure. Die Veranstaltungen und Treffen in den Regionalgruppen sind Angebote für alle Mitglieder des Verbandes. Neben einem breiten Spektrum an fachlichen Themen bieten sie auch die Gelegenheit, neue Kontakte zu anderen Mitgliedern zu knüpfen, bestehende Kontakte weiter zu vertiefen und sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen und besser kennenzulernen. Der VWI lädt alle Mitglieder herzlich ein, an den Stammtischen und Veranstaltungen in den Regionen teilzunehmen und die vielfältigen Angebote des VWI aktiv zu nutzen. Auch neue Ideen für die Regionalgruppenarbeit vor Ort sind jederzeit willkommen.

Ihr Engagement vor Ort

Sie möchten eine Regionalgruppe leiten oder durch Ihr Engagement unterstützen? Wenden Sie sich an VWI-Vorstandsmitglied Matthias Maroske (E-Mail).

Professur Zukunftsforschung

Quelle: SIBE

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Wirtschaftsingenieur erforscht die Zukunft

Der Zukunft ist eine neue Professur der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) der Steinbeis-Hochschule gewidmet: Anfang 2019 wurde der Wirtschaftsingenieur Prof. Dr. habil. Heiko von der Gracht auf den Lehrstuhl im Bereich Zukunftsforschung an der Hochschule berufen.

Systematisch mit der Zukunft beschäftigen

Die Forderung nach wissenschaftlichen Lehrstühlen im Fachbereich Zukunftsforschung ist nicht neu: Schon 1932 wies der englische Schriftsteller H.G. Wells in einer Radioshow der BBC darauf hin, dass es hunderte von Professoren gibt, welche die Vergangenheit untersuchen, aber niemanden, der sich systematisch mit der Zukunft beschäftigt. 2010 erhielt das Feld der Zukunftsforschung seine erste wissenschaftliche Anerkennung durch eine deutsche Hochschule: mit der Vergabe einer ordentlichen Professur an der RWTH Aachen. Nach Ausscheiden des Professors drei Jahre später wurde diese jedoch nicht mehr nachbesetzt. Damit führt Heiko von der Gracht heute einen von nur zwei Lehrstühlen für Zukunftsforschung an deutschen Universitäten, die das Thema wissenschaftlich erforschen und einen Schwerpunkt auf das Zukunftsmanagement in der Ausbildung der angehenden Fach- und Führungskräfte legen.

Interdisziplinär und wissenschaftlich fundiert

Der Fokus des Wirtschaftsingenieurs liegt der Hochschule zufolge auf den Themenfeldern strategische Vorausschau, neue Technologien, digitale Transformation und Zukunftskompetenz, außerdem verfügt er über besondere Expertise in Bezug auf die Szenario- und die Delphi-Methode. Orakelt wird bei der Zukunftsforschung übrigens nicht: „Vielmehr geht es darum, interdisziplinär und auf Grundlage wissenschaftlicher Standards und Methoden gültige Zukunftsannahmen zu treffen, Szenarien zu simulieren und konkrete Maßnahmen für Strategie und Innovation zu entwickeln“, sagt von der Gracht. Seine aktuellen Fragestellungen reichen von „unternehmerischen Erfolgsfaktoren in der Zukunft“, über Szenarien zu „Künstlicher Intelligenz und Kollege Roboter“ bis hin zur Zukunft der Gesellschaft, beispielsweise Liebe, Lust und Leidenschaft im Jahr 2040.

Dissertation - und dann?

Quelle: Pixabay

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Mit der Dissertation zum Entrepreneur

Wieviel Start-up steckt in deiner Dissertation? Diese Frage steht im Zentrum des Projekts „Young Entrepreneurs in Science“. Das Projekt soll Nachwuchswissenschaftler in unternehmerische Bahnen lenken und Karrierewege außerhalb von Labor und Hörsaal aufzeigen – Bewerbungen für das Programm sind noch möglich.

Über drei Jahre hinweg soll das Projekt 2000 Promovierende an Universitäten und Hochschulen aus 20 Regionen bundesweit begleiten. „Young Entrepreneurs in Science“ wurde von der Falling Walls Foundation initiiert und wird neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung von mehreren Partnern finanziert, unter anderem von BASF, Bayer Foundations, Carl-Zeiss-Stiftung, Daimler und Infineon Technologies. Knapp 40 Hochschulen, Universitäten und Forschungszentren beteiligen sich an der Projektphase.

Im Zuge des Projekts sollen in insgesamt sechs Modulen Workshops die praxisnahe Auseinandersetzung mit den Chancen und Herausforderungen der Selbstständigkeit ermöglichen. Zum einen erfahren Promovierende, wie in großen Unternehmen unternehmensinterne Forschung und Entwicklung abläuft. Zum anderen helfen erfahrene Coaches beim Umdenken, und Gründer aus der Wissenschaft berichten, wie die ersten Schritte zur eigenen Firma gelingen. Die beteiligten Unternehmen sollen den Initiatoren zufolge von einem direkten Zugang zu einem Pool an hochqualifizierten Fachkräften, frischen Ideen und unternehmerischen Trends profitieren.

Wie die Falling Walls Foundation berichtet, gründen von den etwa 200.000 Promovierenden in Deutschland bislang nur wenige ein eigenes Unternehmen. Dabei seien Schlüsselqualifikationen, wie sie für eine Dissertation beziehungsweise Promotion benötigt werden, unternehmerischen Kompetenzen durchaus ähnlich. Das Projekt „Young Entrepreneurs in Science“ habe sich daher das Ziel gesetzt, die Gründungskultur unter deutschen Nachwuchswissenschaftlern zu stärken und frühzeitig die Lust auf Unternehmertum zu entwickeln.

Die Falling Walls Foundation ist eine gemeinnützige Einrichtung in Berlin, die jedes Jahr am Jahrestag des Mauerfalls die internationale Wissenschaftskonferenz Falling Walls Conference veranstaltet. Im Rahmen der Konferenz stellen rund 20 Spitzenwissenschaftler aus aller Welt in je 15 Minuten vor, welche Durchbrüche in Natur-und Geisteswissenschaften, Wirtschaft und Technologie bevorstehen.

Management 4.0 für Industrie 4.0

Quelle: VWI

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VWI: „Industrie 4.0 braucht Management 4.0“

Interdisziplinäre Lösungen für offene Fragen an der Schnittstelle von Technologie und Management – das ist das Ziel des VWI-Fokusthemas, das der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e. V. von nun an jährlich herausgeben wird. Thema des ersten Bandes, der parallel zur Hannover Messe erschienen ist, ist das Management der Industrie 4.0. Während sich die Messe auf die technische Seite der vernetzten Industrie konzentriert, öffnet das VWI-Fokusthema die Perspektive auf das Unternehmen insgesamt. „Bei dieser vierten industriellen Revolution geht es um weit mehr als die technologische Entwicklung des Betriebes“, sagt VWI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Wolf-Christian Hildebrand. „Gefragt sind auch neue Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse – also letztlich die Transformation der gesamten Organisation. Industrie 4.0 braucht daher Management 4.0.“

Modell für das Management 4.0

Die neuen Managementansätze entwickeln sich zurzeit jedoch langsamer als die Technologien selbst. Vor diesem Hintergrund haben das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der Lehrstuhl für Unternehmenslogistik (LFO) der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund das Dortmunder Management-Modell entwickelt. Dieses Modell bringt Management und Technologie näher zusammen und bricht klassische Grenzen auf, um die digitale Transformation zu bewältigen. Wissenschaftler beider Institutionen stellen im VWI-Fokusthema das Modell vor und belegen anhand von Fallstudien seine Anwendbarkeit in der Praxis. „Die Anwendung des Modells sorgt für einen ganzheitlichen beziehungsweise integrierten Blick auf die Digitalisierung“, so VWI-Präsident Hildebrand. „Das eröffnet Wege für die interdisziplinäre Lösung der damit verbundenen Managementaufgaben.“

Das VWI-Fokusthema „Management der Industrie 4.0“ ist im April 2019 erschienen. Es steht unter diesem Link als PDF zur Verfügung. Außerdem ist das Fokusthema als E-book bei Google Books online verfügbar.

Leichtbau-Dächer mit Photovoltaik

Quelle: Sunman

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Leichtgewichte für Leichtbau-Dächer

Mit besonders leichten Photovoltaikmodulen will die chinesische Firma Sunman den Solarstrom-Eigenverbrauch von Industrie- und Gewerbebetrieben erhöhen. Deren Gebäude verfügen oft über viel Platz auf dem Dach, doch oft ist die Statik der Leichtbau-Dächer nicht auf das hohe Gewicht herkömmlicher Solarmodule ausgerichtet. Einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES zufolge gibt es in der Europäischen Union Flachdächer auf Nichtwohngebäuden mit einer Fläche von etwa 360 Millionen Quadratmetern. Sunman geht davon aus, dass rund 60 Prozent dieser Industriedächer herkömmliche Solarmodule mit einem Gewicht von 15 bis 20 Kilogramm pro Quadratmeter nicht dauerhaft tragen können.

Wie Sunman erläutert, entsteht das geringe Gewicht seiner Photovoltaik-Module durch den Einsatz patentierter Kompositmaterialien, welche die Glasscheibe auf der Frontseite herkömmlicher Solarmodule ersetzen. Das gesamte Modul sei dadurch nur rund zwei Millimeter dick und lasse sich mit einer Gesamtlast von dreieinhalb bis fünf Kilogramm pro Quadratmeter aufs Dach bringen. Oft sei es möglich, die Module einfach zu verkleben. Die Module seien zwar dünner und leichter als übliche kristalline Modelle mit Glas, hätten aber die gleiche Witterungsbeständigkeit und Leistung. Sunman zufolge werden die Module zusätzlich zu den Schutzschichten auf der Vorder- und der Rückseite auf beiden Seiten der Solarzellen mit mehreren Schichten wasserdichtem Polymerverbundwerkstoffen laminiert. Der Wirkungsgrad liege bei rund 18 Prozent.

Auch Leichtbau-Dächer für die Energiewende nutzen

Ein erstes Projekt mit den glasfreien Modulen haben die Stadtwerke im südbadischen Waldkirch auf dem Dach der örtlichen Stadthalle realisiert. Dort produziert jetzt eine Photovoltaik-Anlage mit 245 Kilowatt Nennleistung Solarstrom für 80 bis 100 Haushalte. Wie die Stadtwerke mitteilen, war die Nutzung der Dachfläche für eine Photovoltaik-Anlage bereits seit 2011 geplant. Die Unterkonstruktion des Titanzinkdachs habe es aus statischen Gründen jedoch nicht erlaubt, herkömmliche Solarmodule mit Glasabdeckung zu montieren. Eine weitere Anlage mit den glasfreien Modulen haben Installateure auf dem Trapezblechdach des Seewasserwerks im schweizerischen Küsnacht gebaut.

In Asien, Australien und den USA hat Sunman die glasfreien Module bereits auf den Markt gebracht. Jetzt beginnt das Unternehmen mit dem Rollout in Europa.

VWI und Enactus in Mannheim

Quelle: VWI

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VWI-HG und Enactus kooperieren in Mannheim

von Christian Szyska, Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar

Wirtschaftsingenieure behaupten gern, dass besonders die Schnittstellenkompetenz eine ihre wichtigsten Fähigkeiten ist. Dass VWI-Mitglieder das nicht nur behaupten, sondern auch leben, zeigt eine neue Kooperation zwischen den Mannheim Hochschulgruppen von VWI und Enactus in Mannheim.

Brücke zwischen Theorie und Praxis

Enactus steht für Entrepreneurial – Action – Us! und wurde 1975 in den USA unter dem Namen SIFE gegründet. Inzwischen sind mehr als 66.000 Studenten in 36 Ländern in ihren Hochschulteams engagiert und verbessern die Welt im Kleinen. Das Team Enactus Mannheim e.V. ist seit zehn Jahren an der Universität Mannheim etabliert und damit eines der ältesten Enactus-Teams in Deutschland. In zahlreichen Projekten versuchen die Teams die Theorie aus der Uni in die Praxis zu den Menschen zu bringen und dabei nachhaltig etwas Gutes zu tun. Die harten Fakten der Projekte werden dabei in regelmäßigen Abständen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen präsentiert. Das Team Enactus Mannheim zählt dabei zu den Top-Teams in Deutschland und erreicht auch international regelmäßig Top-Platzierungen.

Wirtschaft und Technik verbinden

Gerade die immer technischer werdenden Herausforderungen sind es, die zum Weiterdenken zwingen. „Wir sind sehr gut wirtschaftswissenschaftlich ausgebildet, aber es fehlt oft an technischem Hintergrundwissen“, sagt Kenneth Hillig, Teamleader Enactus Mannheim (im Bild links): „Dadurch wird es immer schwieriger, Projekte mit naturwissenschaftlichem Focus zeitnah zum Erfolg zu führen.“ Um dieses Problem zu lösen, soll eine Brücke zur Hochschule Mannheim geschaffen werden. Hier kommt die VWI-Hochschulgruppe Mannheim ins Spiel. Die HG Mannheim gehört seit 2009 zur Hochschullandschaft und bildet die Schnittstelle für Studenten der HS Mannheim nach außen. „Wir befinden uns gerade in einer schwierigen Phase der Umstrukturierung und Neuausrichtung unserer HG“, sagt Isabel Menkenhagen, 2. Vorstand der VWI-HG Mannheim (im Bild 2. von links): „Durch den Kontakt zu Enactus Mannheim können wir unsere Mitgliedern nun ein breites Spektrum an Angeboten und Herausforderungen anbieten.“ Beide Teams wollen sowohl auf fachlicher als auch auf struktureller Ebene von dem Austausch miteinander profitieren. Durch die sehr gut ausgebildeten Netzwerkstrukturen beider Vereine sollen diese Erfahrungen dann auch die jeweiligen Dachverbände erreichen, damit schließlich alle Mitglieder von der Kooperation profitieren können.

Kooperation in Mannheim: Nur ein Anfang

Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit war ein Regionalgruppen-Treffen der Region Rhein-Neckar im März 2018. Dabei stellte das Enactus-Team sich und seine Projekt zum ersten Mal dem VWI vor. Christian Szyska, Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar, hat das Thema besonders inspiriert: „Nach unserem ersten Treffen durfte ich bei einer Monitoring-Session dabei sein und war beeindruckt, was die jungen Teams in kürzester Zeit auf die Beine stellen können. Mir war sofort klar: Das will ich in meiner Region auch!“ Die Kooperation zwischen den beiden Mannheimer Teams soll daher nur der Anfang sein. Die Regionalgruppe Rhein-Neckar hat nun neben regelmäßigen Themenabenden und Freizeit-Events ein weiteres Thema, welches allen VWI-Mitgliedern die Möglichkeit bietet, sich aktiv im Verband zu engagieren.

Weitere Informationen und Termine zur Regionalgruppe Rhein-Neckar gibt es beim VWI oder in der regionalen Xing-Gruppe. Die VWI-Hochschulgruppe Mannheim ist auf Facebook erreichbar, das Enactus-Team Mannheim über seine Homepage.

Produktmanagement RG Rhein-Neckar

Quelle: VWI

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Produktmanagement im Fokus der RG Rhein-Neckar

von Christian Szyska, Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar

Das Thema Produktmanagement beschäftigt die Gemüter in vielen Firmen – in global agierenden Konzernen ebenso wie in lokal ausgerichteten Kleinunternehmen. So gut wie jeder hat dieses Aufgabenfeld bereits diskutiert. Im Produktmanagement ist es ganz besonders die Schnittstellenkompetenz, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann. Produktmanager müssen sich und ihr Produkt ideal in ein Netz verschiedenster Ansprüche integrieren. Welche Herausforderungen dies mit sich bringt, hat die Regionalgruppe Rhein-Neckar mit ihren Mitgliedern beim letzten Regionalgruppen-Treffen ausführlich diskutiert.

Ein Produkt, verschiedene Blickwinkel

Bei diesem Treffen waren es vor allem die Jungmitglieder und Berufseinsteiger, die ihre Erfahrungen an interessierte Studierenden weitergeben konnten. Im Laufe des Abends wurde klar, wie weit zum Teil Theorie und Praxis voneinander entfernt sind. Insgesamt bemängelten die Teilnehmer des Regionalgruppentreffens, dass in der Praxis oft die Sichtweise auf die Position des Produktmanagers zu einseitig beziehungsweise zu eingeschränkt ist. Einerseits gibt es Produktmanager, deren Tätigkeitsbereich spezifisch im technischen Produktmanagement nur auf Entwicklungsprozesse beschränkt ist. Auf der anderen Seite existiert ein Produktmanager, der vor allem die Entwicklung im Markt begleitet und steuert. Dieser wird oft mit einem Markenmanager oder auch operativen Produktmanager gleich gesetzt. Somit existieren zwei grundlegend verschiedene Stellenbeschreibungen, welche oft zu allgemein als Produktmanager zusammen geworfen werden. Nur wer hier genau nachfragt und das Bewusstsein für die verschiedenen Blickwinkel auf ein Produkt hat, findet die für sich richtige Aufgabe. Darüber hinaus ist zudem noch ein strategischer Produktmanager nötig, der die allgemeine Ausrichtung des Produktes auf Basis von Marktdaten in die Entwicklung einsteuert.

Somit gibt es im Grunde nicht nur einen Produktmanager, sondern drei verschiedene Ausrichtungen im Produktmanagement. Für diese drei Aufgabengebiete sind sehr verschiedene Qualifikationen nötig. Wirtschaftsingenieure verfügen über das grundlegende Wissen, um sich in jede dieser Herausforderungen ideal einarbeiten zu können.

Unternehmer im Unternehmen

Dass dieser Blick auf das Thema Produktmanagement nicht neu ist, zeigt ein Blick in die Management-Literatur. Es gibt auch praktische Beispiele, in denen Firmen dieses Konstrukt bereits umgesetzt haben. Klar wurde den Teilnehmern aber auch, dass es oft ein Privileg großer Unternehmen ist, sich eine Vielzahl verschiedener Produktmanager zu leisten. Kleinere Unternehmen können das oft nicht stemmen; dann deckt der Produktmanager wieder alle Bereiche ab. Alles in allem lässt sich ein Produktmanager als Unternehmer im Unternehmen betrachten, der – egal ob technik- oder marktorientiert – sein Produkt, seine Marke oder seine Idee gegen innere und äußere Widerstände behaupten muss.

Für die Teilnehmer war das Treffen ein sehr aufschlussreicher und geselliger Abend, der gerne wiederholt werden darf. Die nächsten Termine für Regionalgruppen-Treffen in der Region Rhein-Neckar stehen bereits fest. Interessenten finden alle Termine in der regionalen Xing-Gruppe oder im VWI-Kalender.

Großbritannien

Quelle: Pixabay

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VWI: „Großbritannien verwettet Jobs und Wohlstand“

In Großbritannien ist Wetten ein Volkssport, dem alle gesellschaftlichen Schichten frönen. Mit einer Reihe politischer Wetten hält das Land nun seit mehr als zwei Jahren einen ganzen Kontinent in Atem: Welches Brexit-Datum wird letztlich greifen? Wie werden die Rahmenbedingungen aussehen? Oder gibt es doch noch eine Entscheidung zum Rücktritt vom Austritt?

„Großbritannien verwettet Jobs und Wohlstand – und das nicht nur im Vereinigten Königreich, sondern in ganz Europa“, sagt Axel Haas, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. (VWI). Besonders die bislang ergebnislose Pendeldiplomatie von Regierungschefin Theresa May sorgt beim VWI für Unverständnis. „Grundsätzlich ist ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU zu bedauern“, so Axel Haas. „Aber die Hängepartie, von der die Zukunft vieler Millionen Menschen abhängt, ist nicht akzeptabel. Es scheint, als hätten die Verantwortlichen den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt.“ Seit zwei Jahren müssten Unternehmen in Großbritannien und der EU sowie viele Beschäftigte und Studierende damit leben, dass ihnen am Brexit-Tag in vielen Bereichen der Boden unter den Füßen weggezogen werde. Und obwohl dieser Tag immer näher rücke, wisse niemand, welches Fundament sie danach tragen solle.

„Die Blockadehaltung des britischen Parlaments ist mehr als fahrlässig“, so Haas. „Die Zeit politischer Spielchen ist vorbei. Die Wirtschaft, die Beschäftigten und ihre Familien, die Studierenden und auch alle anderen Menschen in Großbritannien und der EU brauchen endlich Klarheit.“

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Trauer um VWI-Beirat Dr. W. Rudolf Mühlhoff

Der VWI trauert um sein Beiratsmitglied Dr. W. Rudolf Mühlhoff. Vor seiner Beiratstätigkeit war der Wirtschaftsingenieur von 1984 bis 1991 Vorstand des VWI.

Mühlhoff wurde 1936 geboren und studierte an der Technischen Universität Berlin Wirtschaftsingenieurwesen. Nach verschiedenen Stationen im Verkauf, im Marketing und im Projektmanagement war Mühlhoff als Leiter Aus- und Fortbildung der Demag/Fördertechnik in Wetter an der Ruhr tätig, dann als Leiter des Instituts für Führungslehre der Technischen Akademie Wuppertal. Anschließend übernahm er die Geschäftsführung einer Düsseldorfer Unternehmensberatungsgesellschaft, bevor er sich als Unternehmensberater selbstständig machte und unter anderem das ZIPASIO-Management-Team gründete.

Der VWI hat Mühlhoff jedoch nicht nur als kompetenten Wirtschaftsingenieur und engagiertes Vorstands- und Beiratsmitglied erlebt und geschätzt. Im Herzen „VWIler“ bereicherte er jede Diskussion und brachte sich, dies ist besonders in Erinnerung geblieben, bei der Renovierung des Mellerowicz-Saales an der Technischen Universität engagiert ein – TU-Professor Konrad Mellerowicz war Mühlhoffs Doktorvater. W. Rudolf Mühlhoff verstarb am 4. März 2019. Der VWI wird ihn in ehrendem Angedenken bewahren.