agile Methoden

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Agile Methoden: Studienteilnehmer gesucht

Agile Methoden und ihre tatsächlich gelebte Nutzung, ihre Erfolge und Erfolgsfaktoren sowie ihr Zusammenspiel mit dem klassischen Projektmanagement – das steht im Zentrum der Studie „Status Quo (Scaled) Agile“ der Hochschule Koblenz. Interessenten, die sich fachlich oder beruflich mit Projektmanagement und agilen Methoden auseinandersetzen, können sich noch bis zum 11. November 2019 über einen Online-Fragebogen an der internationalen Studie beteiligen. Der Hochschule Koblenz zufolge sollen die Teilnehmenden nicht nur von einer ausführlichen Reflexion durch die Bearbeitung des Fragebogens und einer Gegenüberstellung ihres eigenen Ansatzes zu anderen Teilnehmenden profitieren, sondern auch von einem ausführlichen Ergebnisbericht noch vor dessen Veröffentlichung.

Agile und Scaled Agile Methoden

Agile Methoden wie Scrum, IT-Kanban oder Design Thinking haben in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung gewonnen. Praktisch alle namhaften Unternehmen in der IT-Entwicklung scheinen inzwischen auf solche Methoden umgestellt zu haben. Und auch in Bereichen wie etwa Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Einführung von ERP- und Standardsoftwaresystem spielen diese Methoden eine zunehmend wichtige Rolle. Die Koblenzer Studie, die der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Ayelt Komus zum vierten Mal durchführt, beschäftigt sich unter anderem damit, wie sich die Nutzung agiler Methoden verändert.

Neben dem Schwerpunkt zur tatsächlich gelebten Nutzung agiler Methoden untersucht die Studie auch die Arbeitsweise, wenn Aufgaben mit vielen Teams bearbeitet werden und dabei das sogenannte „Scaled Agile“ mit Methoden wie beispielsweise Nexus, SAFe und Spotify zur Anwendung kommt. „Wir möchten besser verstehen, wo und wie Unternehmen aktuell agile Methoden in der Praxis einsetzen und mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind“, so Ayelt Komus: „Auch untersuchen wir, inwieweit agile und klassische Ansätze zu hybriden Methoden kombiniert werden und welche Faktoren für Zufriedenheit und Erfolg entscheidend sind.“ Partner für die Studie sind die Fachorganisationen Scrum.org, IPMA, GPM, SPM, PMA, swissICT und Bitkom.

Inpera

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WiIng-Start-up Inpera will Digitalisierung der Bauindustrie prägen

Mit einer Cloud-Lösung will sich das Start-up Inpera in der Baubranche als treibende Kraft der Digitalisierung etablieren. Der gesamte Einkauf – von der Nachunternehmerleistung bis zum Material, von der Ausschreibung bis zur Abrechnung – soll künftig effizient und medienbruchfrei über Inpera abgewickelt werden können. Als professionelle SaaS-Lösung (Software as a Service) soll die Plattform so die Beschaffung von qualifizierten Bauleistungen und Baustoffen für alle Unternehmen in einem Bauprojekt automatisieren. Kernidee ist, Bedarf und Angebot regional wie überregional zusammenzubringen und die projektbeteiligten Unternehmen miteinander zu vernetzen.

Seit Dezember 2017 arbeitet ein Team aus Branchenexperten und Entwicklern an dem SaaS-Projekt. Ab Januar 2020 soll die erste Version live geschaltet werden. Ideengeber und Firmengründer des Start-up ist Wirtschaftsingenieur Jannes Viebrock, zu seinem Team gehört mit Kilian Winnen als Head of Sales ein weiterer Wirtschaftsingenieur. Mir Johannes Lensges und Richard Liehmann verfügt das Unternehmen außerdem über zwei Geschäftsführer, die über tiefgehende Erfahrungen bei der Implementierung von Geschäftsmodellen und dem Aufbau von Start-ups zu marktführenden Unternehmen sowie über fundierte Branchenkenntnisse verfügen.

Inperas Ziel ist eine Cloud-Lösung, die nach einer Anmeldung über die Webseite www.inpera.de für jeden einfach zugänglich ist. Damit will das Unternehmen die marktüblichen Insellösungen ablösen, bei denen zunächst Software auf dem PC installiert werden muss und dann GEAB-Dateien entsprechend hoch- oder runtergeladen werden müssen – ein besonders im ländlichen Raum häufig zeitraubender Vorgang.

Zudem will Inpera Herstellern, Händlern und Nachunternehmern bei der Kalkulation der Angebote helfen. Das soll nicht nur separate Excel- oder Taschenrechner-Kalkulationen überflüssig machen, sondern Planern und Bauunternehmern auch mehr und aussagekräftigere Angebote bringen und das Vergleichen von innovativen Produktsystemen und konventionellen Bauweisen verbessern. Außerdem soll die SaaS-Lösung neben der Angebotskalkulation auch die Nachweispflicht spürbar erleichtern. All das soll Fachkräfte entlasten und insgesamt einen Beitrag zu effizienterem Bauen leisten.

Inpera arbeitet bei der Entwicklung eng mit Generalunternehmern, Nachunternehmern und Industrie zusammen. Weitere sind willkommen: „Wir freuen uns über jeden weiteren Innovationsführer aus der Branche, der uns in diesem spannenden Prozess begleiten möchte”, so die Gründer.

Berufserfahrung

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Erste Berufserfahrung mit projektbasierter Arbeit

Das Studium ist zu Ende und der Berufseinstieg steht an. Mit tollem Abschlusszeugnis und hoch motiviert geht es auf Jobsuche. Doch immer wieder liest man das gleiche: Mindestens zwei Jahre Erfahrung, erste Praxiserfahrung, in einem vergleichbaren Bereich gearbeitet… Und das, obwohl es sich bei den betrachteten Jobangeboten um Einstiegsstellen handelt. Denn immer mehr Unternehmen erwarten relevante Berufserfahrung bereits von Berufseinsteigern.

Zwar sind auch Absolventen, die sich ausschließlich auf ihr Studium konzentriert haben, auf dem Arbeitsmarkt nicht verloren. Bei einer Befragung des Jobportals Stepstone gaben mehr als die Hälfte der befragten Recruiter und Manager an, dass ein abgeschlossenes Bachelorstudium von den Bewerbern erwartet wird, und 37 Prozent erwarten einen Masterabschluss. Aber immerhin 50 Prozent der Befragten erwarten relevante Arbeitserfahrung, und hiervon wiederum knapp die Hälfte sogar über mehr als sechs Monate. Vergleicht man dies mit der Wichtigkeit einer sehr guten Abschlussnote und der Einhaltung der Regelstudienzeit (beides acht Prozent), wird einem die Bedeutung von Praxiserfahrung deutlich. Es ist also – anders als oft behauptet – nicht dramatisch, dass eigene Studium in Maßen zu verlängern, um bereits neben dem Studium zu arbeiten.

Beim Begriff Studentenjob denken viele an Aushilfsjobs im Gastronomie- und Hotelgewerbe, körperliche Tätigkeiten oder Promoter-Jobs. Auch in diesen Jobs werden wichtige Skills erlernt, die auf das Arbeitsleben nach dem Studium vorbereiten – ideal für den Lebenslauf ist diese Berufserfahrung aber nicht. WiIng-Studierende sollten daher besser in Bereichen arbeiten, die thematisch nah an ihren Studieninhalten sind. Den Fokus bei der Jobsuche kann hierbei entweder auf einer bestimmten Kompetenz (zum Beispiel Beratung, Projektmanagement) oder einem bestimmten Typ von Unternehmen (zum Beispiel Start-up oder DAX-Unternehmen) liegen. Wer eine Idee davon hat, wo er später landen möchte, kann so einen Grundstein für die Karriere legen.

Wege zu relevanter Berufserfahrung

WiIng-Studierende haben also jede Menge Möglichkeiten, um relevante Berufserfahrung zu sammeln. Doch in welcher Form? In Frage kommt die klassische Werkstudententätigkeit, die den meisten bekannt sein sollte. Bei dieser arbeitet der/die Studierende fest und in der Regel für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr in einem Unternehmen. In der Vorlesungszeit kann bis zu 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden, während der Semesterferien sogar die klassischen 40 Stunden. Alternativ können Praktika absolviert werden, die in der Regel über einen kürzeren Zeitraum gehen, stets in Vollzeit sind, aber meist nicht so viel Geld abwerfen. Die dritte der klassischen Möglichkeiten ist ein Minijob beziehungsweise 450-Euro-Job. Hier arbeiten Studierende meist nur einen Tag pro Woche und entsprechend in Tätigkeitsbereichen, die keine allzu hohe Relevanz für den Erfolg des Unternehmens haben.

Auch wenn es natürlich zu Beginn beruhigend sein kann, wenig Verantwortung zu übernehmen: Am lehrreichsten ist es, wenn man für (kleine) Projekte im Unternehmen allein verantwortlich ist. Passend hierzu hat sich in den vergangenen Jahren ein Trend hin zum freien und eigenverantwortlichen Arbeiten neben dem Studium entwickelt. Dieses Arbeiten als studentische/r Freelancer/in unterscheidet sich stark von dem der anderen Jobtypen, da Studierende nicht weisungsgebunden, sondern eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung arbeiten. Der Studierende bietet sein in der Uni erlerntes Wissen hier als Dienstleistung an. Im Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens können Studierende zum Beispiel Businesspläne für Start-ups verfassen oder eine unabhängige Wettbewerbsanalyse für Unternehmen durchführen. Auch im Bereich Projektmanagement werden studentische Freelancer gerne eingesetzt. Erste Aufträge können zum Beispiel über Freelancer-Plattformen wie Upwork oder Freelance Junior akquiriert werden. Auch Karrierenetzwerke wie LinkedIn oder Xing bieten eine gute Anlaufstelle.

Ein positiver Aspekt für Studierende ist die Bezahlung, die in der Regel deutlich höher ist als bei anderen Studentenjobs. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass sich frei arbeitende Studierende selbst krankenversichern müssen – zumindest sobald auf Grund von Einkommen oder Alter die Familienversicherung nicht mehr greift. Ebenso muss jährlich eine Steuererklärung abgeben und gegebenenfalls Einkommenssteuer gezahlt werden – etwa ab einem Jahresgewinn von 9000 Euro (Stand: Einkommensteuer 2018).

Die wöchentliche Arbeitszeit darf im Semester genau wie bei einer Werkstudententätigkeit nicht die 20 Stunden pro Woche übersteigen (keine Grenze in den Semesterferien), da das Studium trotz des Sammelns von Berufserfahrung immer noch im Vordergrund stehen sollte. Wird diese Grenze missachtet, droht der Verlust des Studentenstatus. Entwarnung: Dieser Statusverlust ist nicht gleichzusetzen mit einer Exmatrikulation, hat aber Auswirkungen zum Beispiel auf die Sozialversicherungen. Neben wöchentlicher Arbeitszeit, Krankenkasse und Steuern gibt es weitere bürokratische Themen, mit denen sich selbstständig arbeitende Studierende auseinandersetzen müssen. Dies sollte jedoch weniger als bürokratische Schikane erachtet werden, sondern als die erste lehrreiche Lektion. Wer erwägt als studentische/r Freelancer/in zu arbeiten, kann sich in der Freelance Academy von Freelance Junior über alle relevanten Themen informieren.

Das ist ein Gastbeitrag von Paul Weinreich, Gründer und Geschäftsführer der Freelance Junior GmbH in Hamburg.

VWI goes Outdoor

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RG Rhein-Neckar: VWI goes Outdoor

Im vergangenen Jahr bezwang die VWI-Regionalgruppe Rhein-Neckar den Neckar mit dem Kanu, in diesem Jahr machten sich die Teilnehmer auf eine Erlebnis-Wanderung über verschlungene Wege und Pfade zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Stadtwaldes – begleitet von dem Blog „Erlebnissefindendraussenstatt.de“ und versorgt unter anderem durch Menüs von Trek’n Eat. Dass Outdoor andere Aspekte wichtig werden als im gewohnten Alltag, spürten die Teilnehmer bereits bei der einführenden Theorie. In einem interaktiven Workshop ging es darum, sich sein eigenes Verpflegungspakt samt Outdoor-Küche zusammenzustellen. Themen waren, worauf bei einer Tagesration zu achten ist und was eine Trekkingmahlzeit von den Tütennudeln aus dem Discounter unterscheidet. Auch die Frage des richtigen Kochsystems wurde theoretisch wie praktisch analysiert. Dafür standen verschiedene Geräte vom einfachen Camping-Kocher bis zum Profi-Outdoor-Equipment samt verschiedener Töpfe bereit.

Trinkwasser spielt Outdoor ebenfalls eine große Rolle – und komplettiert die 360°-Outdoor-Küche. Zum einen wird oft Wasser zur Zubereitung der Mahlzeiten benötigt, zum anderen sollte das Thema Trinken eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung spielen. Die VWIler konnten sich daher mit völlig verschiedenen Aufbereitungsverfahren vertraut machen, beispielsweise mit Chlor-Tabletten, UV-Strahlern und verschiedenen Wasserfiltern.

Outdoor zu Flora und Fauna – und zum Mittagessen

Nach der Theorie und der Zusammenstellung des Mittags-Pakets ging es endlich in den Wald. Auf knapp sieben Kilometern verlief der Weg kreuz und quer und bot neben geschotterten breiten Forstwegen auch zahlreiche Abstecher über schmale Pfade. Ein kleines Stück musste sich die RG Rhein-Neckar durchs Unterholz kämpfen, um weiter auf dem geplanten Weg zu laufen. Mit einigen Auf- und Abstiegspassagen gilt die Runde aber als eher mittelschwer und ist ideal für Genuss-Wanderer geeignet. Info-Tafeln zu Flora und Fauna bieten zudem viel Wissenswertes.

Für die Mittagspause nutzten die VWIler einen Pavillon mit Blick über die Baumkronen – und warfen für Ungarntopf mit Rind und Nudeln sowie verschiedene Pasta- und Reis-Gerichte von Trek’n Eat ungeduldig den Kocher an. Parallel gab es zum Vergleich ein sogenanntes Self Heating Meal von Forestia – samt der Erkenntnis, dass das Heizelement immer ausreichend mit dem Wasser im Beutel in Kontakt gebracht werden sollte. Satt und zufrieden absolvierten die VWIler dann die letzten Kilometer der Runde. Vorbei an der Bismarckkanzel und der Wolfsgrube führte der Weg zum Wildpark Pforzheim. Von dort aus ging es dann zurück zu den Fahrzeugen, und der offizielle Teil des Netzwerk-Treffens war beendet.

Übersetzungen Lengoo

Quelle: Lengoo

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WiIng-Start-up erobert Markt für Übersetzungen

2014 wurde das Start-up Lengoo in Karlsruhe gegründet. Seitdem stehen die Zeichen auf Wachstum im Markt für Übersetzungen. Das inzwischen in Berlin ansässige Unternehmen der drei Wirtschaftsingenieure Philipp Koch-Büttner, Christopher Kränzler und Alexander Gigga entwickelt hochspezialisierte Übersetzungsnetzwerke. Dafür setzt Lengoo auf künstliche Intelligenz und ein Netzwerk von über 2000 Fachübersetzern weltweit. Ende 2018 gab es für die hochinnovative Übersetzungstechnologie und starke Wachstumszahlen den Technology Fast 50 Award der Beratungsgesellschaft Deloitte. Und vor wenigen Wochen konnten die Gründer eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen.

Übersetzungen mit neuronalen Netzwerken

Die Technologie selbst ist laut Lengoo im Grunde schon seit Jahrzehnten verfügbar. Sie könne aber erst heute – dank zunehmender Rechenleistung und der hohen Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Daten in großer Masse – anwendbar gemacht werden und berge ein bisher ungeahntes Potenzial für Übersetzungen. „Unsere Technologie ermöglicht es Fachübersetzern auf der ganzen Welt, Hand in Hand mit Artificial Intelligence zu arbeiten und hochwertige Übersetzungen in beeindruckender Geschwindigkeit zu erstellen“, sagt WiIng und Lengoo-CEO Christoph Kränzler: „So können insbesondere Mittelständler noch schneller neue Märkte erschließen und sowohl mit Kunden als auch mit Mitarbeitern in den Sprachen kommunizieren, die sie verstehen.“

Es geht dem Team laut Lengoo darum, gemeinsam Tag für Tag weitere Sprachbarrieren einreißen zu können. So wolle das Unternehmen einen Beitrag leisten zu einer Welt, in der Sprache keine Hürde mehr darstelle. „Wir ermöglichen unseren Kunden eine nahtlose Einbindung unserer Technologie in ihre Prozesse und stellen so die Weichen für eine konsistente, mehrsprachige Unternehmenskommunikation sowie erfolgreiches Wissensmanagement”, so Kränzler.

Eigenen Angaben zufolge betreut Lengoo inzwischen über 3000 der größten Unternehmen in Europa mit KI-gestützten Fachübersetzungen in mehr als 400 Sprachkombinationen. Fundament der eigens entwickelten und von der EU geförderten Maschinenübersetzungstechnologie ist demnach ein Trainingsansatz für künstliche Intelligenz, in dem die Sprachdaten der eigenen Kunden das Fundament für die Übersetzungen bilden. Lengoo könne so Fachübersetzungen für Unternehmen bis zu 50 Prozent günstiger und dreimal so schnell wie herkömmliche Anbieter realisieren.

Erfolgskurs

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Unternehmen auf Erfolgskurs halten

Wie Gründer ihr Unternehmen auf Erfolgskurs halten, zeigt eine Studie von Forschern aus Passau, Frankfurt und Heilbronn. Das grundlegende Problem ist als „Founders‘ Dilemma“ bekannt. Demnach sollte sich das Gründungsteam, wenn ein Start-up eine bestimmte Größe erreicht hat, besser aus dem Unternehmen zurückziehen und die Leitung einem professionellen Management überlassen. Wie die jetzt veröffentlichte Studie „Founder-Inventors and Their Investors: Spurring Firm Survival and Growth“ zeigt, kommt es dabei jedoch darauf an, welche Aufgaben das Gründungsteam im Unternehmen hat. Forschungsaktive Gründer sollten demnach sehr wohl weiter im Unternehmen wirken, allerdings in einem Bereich, der ihrer Kernkompetenz entspricht: Forschung und Entwicklung.

Forschungsaktive Gründer wichtig für den Erfolgskurs

Dem Forscherteam zufolge scheitern Unternehmen mit forschungsaktiven Gründern seltener. Tatsächlich sei das Risiko zu scheitern in diesen Unternehmen um ein Drittel geringer als in Unternehmen, in denen Gründende nicht mehr forschungsaktiv sind. Risikokapital verstärke diesen Effekt: Wenn Investoren in Unternehmen mit forschungsaktiven Gründenden einsteigen, führt das zu höherem Wachstum. Dieser Effekt zeigt sich den Autoren zufolge bei mehreren Auswertungen. Häufig sei Investoren der Wert der Gründer für die Unternehmung bewusst. Sie würden daher oft die Unternehmensspitze erweitern und stärken, so dass sich die Gründer wieder auf ihre Kernkompetenz im Bereich Forschung und Entwicklung konzentrieren könnten.

„Die Erfindungsaktivität der Gründerinnen und Gründer ist spezifisch für das Unternehmen, sorgt für Kontinuität, lenkt die optimale Zuteilung der Mittel und stärkt damit die langfristigen Erfolgsaussichten der Unternehmen“, so die Zusammenfassung des Autorenteams. Zwar hätten Gründer häufig ab einer bestimmten Wachstumsphase nicht die erforderliche Management-Erfahrung. Als Konsequenz sollten sie aber nicht aus der Unternehmung aussteigen, sondern weiterhin das tun, was sie am besten können: Marktlücken erkennen und dafür Lösungen entwickeln.

Risikokapital

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Risikokapital für Start-ups beschaffen

Wie entscheiden Investoren, in welches Start-up sie ihr Risikokapital investieren? Mit dieser Frage haben sich jetzt Wissenschaftler der Universität Trier beschäftigt und daraus für Unternehmen Hinweise für die Kapital-Beschaffung abgeleitet. Die Studie „Private equity investment criteria: An experimental conjoint analysis of venture capital, business angels, and family offices“, wurde im Journal of Corporate Finance veröffentlicht. Die Kriterien, nach denen Risikokapital vergeben wird, waren den Studienautoren zufolge bislang weitgehend unbekannt. Dabei könnten diese Kriterien Unternehmen in die Lage versetzen, zielgenauer passende Kapitalgeber anzusprechen und somit die Chancen für eine erfolgreiche Kapitalbeschaffung zu erhöhen. Zudem sage die Gewichtung der Entscheidungskriterien viel über die Absichten aus, die unterschiedliche Investorentypen verfolgen.

Risikokapital von verschiedenen Geber-Typen

Für ihre Studie haben die Autoren 749 Wagniskapitalgeber befragt und das Entscheidungsverhalten von fünf Wagniskapitalgeber-Typen vergleichen – Family Offices, Business Angels, Venture Capital Fonds, Growth Equity Fonds und Leveraged Buyout Fonds. In der Gesamtbetrachtung aller Wagniskapitalgeber stand der Umsatz an erster Stelle der Entscheidungskriterien. Für die Forscher überraschend, rangierte die Profitabilität nur an fünfter Position – hinter dem Produkt-Nutzen, dem Management-Team und den internationalen Wachstumsperspektiven. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass Geber von Risikokapital grundsätzlich Unternehmen schnell groß machen wollen, um die eigenen Rendite-Chancen zu erhöhen. Die Absicherung der eigenen Investition durch eine gute Gewinnlage sei dagegen nachrangig.

Zudem fanden die Forscher heraus, dass Growth Equity Fonds, Leveraged Buyout Fonds und Family Offices – anders als der Durchschnitt – konservative Kriterien bevorzugen und den Gewinn von Unternehmen höher gewichten. Für Unternehmen, die eine nachhaltige und nicht auf schnelles Wachstum ausgelegte Unternehmenspolitik verfolgen, wären diese Investoren-Gruppen daher eine bessere Wahl bei der Kapitalsuche.

Venture-Capital-Gesellschaften hingegen setzen den Umsatz und ein innovatives Geschäftsmodell an die Spitze ihres Kriterienkatalogs. Sie zeigen den Forschern zufolge somit eine hohe Bereitschaft, innovative Konzepte zu unterstützen und dafür ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Andererseits würden solche Kapitalgeber häufig einen schnellen und erfolgreichen Ausstieg aus dem Unternehmen suchen, etwa durch einen Verkauf oder eine Übernahme.

Elektromobilität

Quelle: IAA

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VWI: Nicht auf Elektromobilität als Leittechnologie festlegen

Anlässlich der IAA 2019 warnt der VWI davor, sich auf die Elektromobilität als Leittechnologie festzulegen. Grundsätzlich begrüßt es der Berufsverband, dass das CO2 zur zentralen Steuerungsgröße der Energie- und damit auch der Verkehrswende wird. Für die Verkehrswende müssen alle denkbaren Technologien gleichermaßen vorangetrieben werden. „Wer nicht technologieoffen an den besten Optionen für die Verkehrswende arbeitet, steuert in eine teure technologische Einbahnstraße“, sagt VWI-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Axel Haas. Denn eine Fokussierung auf die Elektromobilität würde allen anderen Antrieben eine klare Absage erteilen – dem klassischen Verbrenner ebenso wie Fahrzeugen mit Gas- oder Brennstoffzellenantrieb.

In einer aktuellen Untersuchung hat der Wirtschaftsingenieur Kai Darmer verschiedene Verkehrswende-Szenarien analysiert. In Fokus der Analyse stehen Elektromobilität, Brennstoffzellentechnologie und strombasierte synthetische Kraftstoffe. Demnach ist bis 2050 eine Klimaneutralität durch Elektromobilität allein nicht möglich, da der Strom zu langsam klimaneutral wird – hinzu kommen Umwelt- und Klimaauswirkungen der Akku-Herstellung. Vielmehr zeigt die Analyse, dass es nur bei Technologieoffenheit möglich ist, alle Handlungsoptionen optimal zu nutzen und Potenziale für die Zukunft zu bewahren. „Die Betrachtung wirtschaftlicher und technischer Faktoren zeigt ganz klar, dass alle denkbaren Technologien zur Defossilisierung des Pkw-Verkehrs gleichermaßen vorangetrieben werden müssen“, sagt VWI-Geschäftsführer Axel Haas.

Die IAA 2019 in Frankfurt am Main will mit Themen wie Digitalisierung, automatisiertes Fahren, Sharing-Economy und Elektromobilität die Transformation der Automobilindustrie widerspiegeln. Bei den gezeigten neuen Modellen stehen neben den nächsten Generationen von Verbrennern vor allem die Elektroautos im Fokus der Internationalen Automobil-Ausstellung.

 

Der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. (VWI) wurde 1932 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin. Mit dem Ziel, Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen in interdisziplinären Tätigkeitsfeldern zu fördern, hat sich der VWI als führender Verband des Wirtschaftsingenieurwesens etabliert und zählt mittlerweile über 6000 Mitglieder – Tendenz steigend.

www.vwi.org

24. Karrieretag

Quelle: Gira Giersiepen

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24. Karrieretag Familienunternehmen – jetzt bewerben!

Wer Karriere in einem international führenden Familienunternehmen machen möchte, sollte sich noch bis zum 14. Oktober 2019 für den 24. Karrieretag Familienunternehmen bewerben. Die Veranstaltung findet am 29. November 2019 bei der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG in Radevormwald im Bergischen Land statt.

„Im Wettbewerb um begeisterungsfähige Profis geht es für Gira darum, die Faszination unserer Kernaufgabe an die Frau und an den Mann zu bringen, die Digitalisierung und Vernetzung der Architektur voranzutreiben“, so der Geschäftsführende Gesellschafter Dirk Giersiepen: „Für mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität. Und das für die Menschen im Umgang mit unseren Systemen intuitiv erlebbar. Dass es bei Gira bisher ohne größere Engpässe gelungen ist, die richtigen Typen als Fachkräfte zu gewinnen, stimmt uns zuversichtlich. In dieser Zuversicht haben wir gerade unseren neuen Gira Campus auf 30.000 Quadratmetern eingeweiht.“ Aus Sicht von Dirk Giersiepen steht es fest, dass viele Millionen Gebäude weltweit moderne, vernetzte, smarte Nervensysteme bekommen werden – mit technologischen Standards wie IP, KNX und Bluetooth, die für mittelständische Familienunternehmen vollständig beherrschbar sind. Giersiepen weiter: „Bei Gira macht es uns große Freude, diese Technologien so einzusetzen, dass daraus wirklich smarte Produkte werden, sowohl bei Projektierung und Inbetriebnahme als auch in der Handhabung durch Millionen von Endkunden.“

Karrieretag: Direkter Kontakt zu Familienunternehmen

Neben Gira Giersiepen werden beim 24. Karrieretag Familienunternehmen bekannte Familienunternehmen wie Hilti, Jägermeister oder Schüco ebenso auf die Suche nach Führungsnachwuchs gehen wie sogenannte Hidden Champions und Weltmarktführer wie ACO, Vaillant oder Wanzl. Die akkreditierten Kandidatinnen und Kandidaten werden direkt mit Inhabern und Top-Entscheidern über individuelle Karriereperspektiven sprechen und wertvolle Kontakte knüpfen können. Im sogenannten Engineering Lab können sie zudem hautnah innovative Produkte und Technologien erleben: Sie können mit leitenden Ingenieuren aus den Fachabteilungen sprechen und sich über High-Tech made in Germany austauschen.

Wildcards für VWI-Mitglieder

Zu der Karrieremesse, die unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stattfindet, werden nur akkreditierte Kandidaten zugelassen. Die Plätze für die Veranstaltung sind begrenzt, um allen Beteiligten hoch­wertige und ausführliche Gespräche zu ermöglichen. Deshalb müssen sich Interessen­ten bis zum 14. Oktober 2019 beim Veranstalter bewerben. Der VWI kooperiert mit dem mit dem 24. Karrieretag. VWI-Mitglieder haben daher die Möglichkeit, von einer begrenzten Zahl von Wildcards im Bewerbungsverfahren zu profitieren: Absolventen (Abschluss 2019) sowie Professionals (mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung) geben dafür bitte im Bewerbungsformular das Stichwort „VWI Wildcard“ an.

Sie sind noch nicht Mitglied im VWI? Hier finden Sie die Antragsunterlagen und Informationen zur Mitgliedschaft.

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VWI-Mitgliedschaft bringt Vorteile

Der VWI ist das größte Netzwerk von Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieuren aller Branchen in Deutschland. Eine Mitgliedschaft eröffnet daher viele interessante Perspektiven und Vorteile. Zum einen bietet der Verband allen Wirtschaftsingenieuren ein umfassendes berufliches Netzwerk. Egal ob brancheninterne und -externe Vernetzung auf höchstem Niveau oder Kontakt zu engagierten Nachwuchs-Wirtschaftsingenieuren in den Hochschulgruppen: Mitglieder des VWI können mit Hilfe ihres Verbandes ihr persönliches und berufliches Netzwerk kontinuierlich erweitern und sich im interdisziplinären Austausch einbringen. Zum anderen gewährt der VWI über Partnerschaften mit verschiedenen Unternehmen und Dienstleistern seinen Mitgliedern weitere konkrete Vorteile.

Vorteile in verschiedenen Bereichen

  • Versicherungen: Über proWI können sich VWI-Mitglieder maßgeschneiderte Versicherungslösungen zu Sonderkonditionen oder mit einzigartigen Gruppenrabatten sichern – auch für Lebenspartner und Kinder.
  • Finanzen: In Kooperation mit der Advanzia Bank ermöglicht der VWI seinen Mitgliedern eine MasterCard Gold ohne Jahresgebühr. Zum Paket gehören unter anderem Rabatte bei Mietwagen und Neuwagenkauf, gebührenfreie Zahlungen und Bargeldabhebung im Ausland sowie eine Reiseversicherung.
  • Shopping: Die Zusammenarbeit mit Corporate Benefits eröffnet VWIlern ein umfangreiches Shop-Programm mit exklusiven Rabatten und Sonderkonditionen bei vielen Produkten und Dienstleistungen von diversen namenhaften Marken und Anbietern beispielsweise aus den Bereichen Technik, Mode, Sport und Reise. Das Portfolio an attraktiven Angeboten wird monatlich um neue Anbieter und Angebote erweitert. Und Gravis, die größte deutsche Handelskette für Mac, iPhone und iPad, gewährt attraktive Rabatte auf Apple-Produkte und -Zubehör.
  • Mobilität: Dank einer Kooperation mit der Deutschen Bahn kann der VWI seinen Mitgliedern deutschlandweite Zugtickets zum Einheitspreis von 99 Euro in der zweiten Klasse anbieten. Die Autovermietungen Sixt und Europcar gewähren VWI-Mitgliedern Sonderkonditionen. Und der Carsharing-Dienst ShareNow ermöglicht VWIlern einen besonders kostengünstigen Einstieg in sein modernes Mobilitätsangebot.

Sie sind noch nicht Mitglied im VWI? Sie haben Fragen zum Verband oder zu einzelnen Punkten des Vorteilsprogramms für Mitglieder? Hier finden Sie die Antragsunterlagen und Informationen zur Mitgliedschaft. Auch das Team der Geschäftsstelle steht bei Fragen gerne zur Verfügung.