Teaballs

Quelle: Teaballs

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Die Idee entstand am Frühstückstisch, jetzt gibt es das Produkt nicht nur im eigenen Online-Shop, sondern auch in ersten stationären Läden: Teaballs, die beutellose Tee-Alternative – eine Erfindung des Wirtschaftsingeneurs Simon Schmidt aus Gründau im Main-Kinzig-Kreis. Hinter der Idee stand Schmidts Wunsch, Teebeutel zu umgehen. Ihn störte nicht nur das Warten während der Ziehzeit des Tees, sondern auch das Geschlabber und der Müll in Verbindung mit den gängigen Teebeuteln. Gemeinsam mit seiner Schwester ertüftelte er daher eine beutellose Alternative: ein schneller und mobiler Tee aus dem Spender.

Der Herstellungsprozess von Teaballs beginnt zunächst mit der Pflanze. Über ein schonendes Dampf-Extraktionsverfahren, bei dem laut Teaballs alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, wird ein pulverförmiges Extrakt gewonnen und in Tablettenform gepresst. Danach folgen die Veredlung und die Qualitätskontrolle, wobei die Teaballs entstaubt und auf Größe, Gewicht und Löslichkeit geprüft werden. Zwei bis vier Kügelchen reichen, um mit heißem oder kaltem Wasser einen sofort trinkfertigen Tee herzustellen. „Tee ist etwas für die Sinne, das soll es auch bleiben. Wir verändern quasi nur die Praktikabilität der Verpackung bei gleichzeitiger Erhöhung der Genussqualität“, sagt Simon Schmidt. Die Abfüllung der Teaballs erfolgt übrigens in den Werkstätten des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK). Und die Spender für die Teaballs sind nachfüllbar, dafür werden die Kügelchen in umweltfreundlichen, recycelbaren Glasflaschen angeboten.

In fünf klassischen Geschmacksrichtungen gibt es Teaballs bereits: Earl Grey, Grüner Tee, Hibiskus, Minze und Kamille. Weitere Geschmacksrichtungen sind geplant. Erhältlich sind sie im Online-Shop, in einigen kleineren Fachgeschäften im Main-Kinzig-Kreis sowie seit Januar in den Sorten Minze, Kamille und Grüner Tee auch bei der Drogeriekette Müller. „Wir freuen uns sehr, dass die Drogeriekette Müller unsere Teaballs bundesweit listet und so jeder Teetrinker regional unser Produkt kaufen kann. Für das Unternehmen ist ein so starker Partner ein großer Gewinn, stellt uns für die Zukunft aber auch vor ambitionierte Herausforderungen in Sachen Produktion, Logistik und Produktqualität“, so Erfinder Simon Schmidt.

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